Rambo brachte sie zusammen: Claudia Ernst und Olaf Mönig

Die beiden erlebt man am besten zusammen. Mit Olaf Mönig und Claudia Ernst kann man gut ins Quatschen kommen. Sie bringen berufliches Wissen aus sehr unterschiedlichen Bereichen zusammen, haben ein gemeinsames großes Interesse an Kunst – und natürlich am Wassersport – und sie haben eine lustige Geschichte als Paar. Alles zusammen genommen, ist das eine unschlagbare Kombination.

Fangen wir mit Olaf Mönig an: Der ist Urhagener und Baujahr 1973, und schon als Schüler hat er sich für Geld interessiert. Heute guckt er hauptberuflich Banken auf die Finger. Die Berufsbezeichnung: Er ist Revisor bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Wozu sowas gut ist? „Wir sorgen dafür, dass Banken gesetzeskonform arbeiten und nicht in Schieflage kommen“, sagt er.
Olaf war immer sportlich aktiv (Leichtathletik beim TuS Eintracht 02 Eckesey) und hat einen Wohnwagen, hatte aber mit dem Kanu- oder Kajakfahren reineweg gar nichts zu schaffen. Zudem interessiert sich Olaf für Kunst.

Das Interesse am Wassersport kam erst mit Claudia Ernst in sein Leben, und das war so um 2022.
Claudia suchte zu der Zeit auf der Plattform „Elitepartner“ nach einer besseren Hälfte. Nach einiger Zeit mit maximal mäßig interessanten Vorschlägen wollte sie aufgeben, und sie hat das Abo bei Elitepartner gekündigt. Und wie das manchmal so ist, hat der Algorithmus angesichts der Kündigung noch mal alles gegeben – und Olaf präsentiert. Tataaa… So lernten die beiden sich kennen. Denn Olaf war ebenfalls bei Elitepartner auf der Suche und hatte gleichfalls eher suboptimale Personalvorschläge für ein Leben zu zweit bekommen. Bis eben…. bis eben Tataaa: Claudia. Match.


Claudia ist in Dinslaken geboren, (der gute 1970er Jahrgang) hat auf Lehramt in Münster studiert und ist Lehrerin für Sport, Deutsch und Kunst. Sport und Kunst sind auch gleichzeitig beides ihre Leidenschaften. Während des Studiums hat sie einen Kurs im Kajak fahren belegt, betont aber, dass man in diesen Kursen nicht zum Meisterfahrer ausgebildet wird; eher so für den Hausgebrauch. Im Laufe der Jahre hat sie irgendwann in Ratingen gewohnt. Ratingen hat den „Grünen See“ mit dem Wassersportclub Volkardey, und Claudia hat gepaddelt. Auch Touren auf der Ruhr und auf der Ems hat sie im Gepäck.
Zusätzlich hat sie mit ihren Schülern auch Kanutouren auf der Niers gemacht, hat die ein oder andere Medaille beim Drachenbootfahren einkassiert (Duisburg-Wedau und am Innenhafen).
Ganz nebenbei und sehr erwähnenswert: Claudia ist die erste Lehrerin an ihrer Schule in Hagen, die „Hagener Künstler“ als Unterrichtsthema in ihrer Kunst-AG thematisiert.

Als Olaf und Claudia sich nach dem virtuellen Match dann für ein Treffen entschieden hatten, fand das im Osthausmuseum in Hagen statt. Ziel war die Ausstellung von Silvester Stallone. Auch wenn die Schlagzeile ein bisschen plump ist, kann ich nicht daran vorbei: Rambo hat die beiden endgültig zusammen gebracht.

Ab da ergab sich folgende Kombi: Olaf brachte den Wohnwagen mit ins gemeinsame Leben, Claudia zwei Kajaks. Mit dieser Grundausstattung war es nur noch ein kurzer Weg bis zum Kanu Club Hagen. Der Weg führte zunächst über das Restaurant am Schiffswinkel und dann über gemeinsame Spaziergänge um den Hengsteysee mit dem Border-Spitz-Mischling „Kalle“.

Bislang, so sagen sie, paddeln sie so vor sich hin, haben aber auch Interesse an Touren im Vereinsrahmen. Und Olaf signalisiert „Ich habe auch Interesse am Segeln“.
Und weil man die beiden sowieso meist zusammen erlebt, kann es gut sein, dass sich auch Claudia fürs Segeln interessieren könnte. Muss man sehen.
(Ralf Schaepe)