Kanu-Club Hagen

am Hengsteysee

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VonSusanne Wagner

Ich glaub, ich fahr im Wald… – Paddeln im Spreewald

Nach einer Woche paddeln im Spreewald dachte ich, es wäre vielleicht ganz gut, ein paar Informationen und Tipps für andere interessierte Paddler im Verein zusammenzustellen.
Zusammen mit einem Kumpel bin ich Anfang September dort gewesen; Wir hatten eine Woche Zeit und waren auf der Suche nach Natur und Wasser und Boot…- Der Spreewald bietet sich genau dafür an. Ich werde dort ganz sicher noch einmal hinfahren.
Der Spreewald ist eine ziemlich alte Kulturlandschaft südlich von Berlin. Je nach dem gewünschten Startpunkt sind es von Hagen aus etwa 560 Kilometer bis dorthin.

Grundinfos zum Spreewald:

Der Spreewald ist ein sehr urtümlich wirkender Wald entlang der Spree von ca 55 Kilometern Länge. Seinen Namen hat er von der Spree, die dort her fließt, und sich in dem Gebiet stark verzweigt.
Der Spreewald wird grob in zwei Bereiche unterteilt: Den Oberspreewald und den Unterspreewald. Dabei ist verwirrenderweise der Oberspreewald „unten“ auf der Karte und der Unterspreewald „oben“.

Zusätzlich zu den Verzweigungen der Spree kommen von Menschenhand angelegte Gräben und Kanäle, die das Gebiet für uns Paddler interessant machen: Wir finden dort ein komplettes Netz von Wasserwegen, die dort „Fließe“ genannt werden. Wir reden hier von insgesamt 1575 Kilometern natürlicher und künstlicher Wasserwege. Davon sind rund 270 Kilometer als Landeswasserstraßen ausgewiesen.
Die Gegend war schon vor Christi Geburt besiedelt, im 18ten Jahrhundert entstanden die zusätzlichen Kanäle, weil die Menschen die Gegend für landwirtschaftliche Nutzung entwässert haben.
Heutzutage präsentiert sich der Spreewald dem Paddler wie ein Urwald (der er aber nach Definition gar nicht ist; er ist eine Kulturlandschaft), der von einem großen Wasserstraßennetz durchzogen ist. Der Spreewald ist mittlerweile Biosphärenreservat und unterliegt Schutzbestimmungen. Tourismus ist neben Landwirtschaft eine der Haupteinnahmequellen der dort lebenden Menschen.

Ein paar Eindrücke (sehe Fotos unten):

Typisch für den Spreewald sind die Spreewaldkähne: Im Grunde einfache Fahrzeuge, die mit sogenannten „Rudeln“ gestakt werden. Sie dienten früher vor allem dem Transport wirtschatlicher Güter, heute begegnen sie einem als Touristenboote, die von den Spreewaldkapitänen geführt werden.
Die meisten Reiseführer für den Spreewald, empfehlen Paddlern dringend, den relativ langen Booten auszuweichen. Ein Grund dafür: Die Kahnführer haben es oft mit entgegenkommenden Paddlern zu tun, die ihr Boot nicht sicher beherrschen – entsprechend sind sie dankbar, wenn Entgegenkommer einen klaren Ausweichkurs fahren.

Im Spreewald gibt es viel Natur und ein paar Ortschaften, die aber in der Saison stark frequentiert sind. Die wichtigsten Ortschaften sind: Schlepzig, Lübben, Lübbenau, Burg.
In den Ortschaften kann man sich gut versorgen, sie sind aber auch Anlaufpunkt für Touristen und damit deutlich lebhafter als der Rest des Spreewaldes.

Paddeln und übernachten

Wie gesagt, der Spreewald ist ein Biosphärenreservat. Das sind Modellregionen, bei denen die nachhaltige Nutzung Ziel ist. Die Natur soll erhalte bleiben. Gleichzeitig ist Nutzung durch Menschen erwünscht – soll aber im Ausgleich mit den Interessen der Natur und der biologischen Vielfalt erfolgen.
Für uns Paddler heißt das: Wir dürfen durch den Spreewald paddeln, es ist aber nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt, an Land zu gehen und zu rasten.
Die Spree fließt im Mittel mit 1,8 km/h von Süden nach Norden. Sämtliche Gewässer sind einfach zu paddeln, größere paddeltechnische Herausforderungen sind nicht zu erwarten.
Es gibt etliche Wasserwanderkarten für den Spreewald, und die sind auch sehr zu empfehlen. Immerhin sind an den meisten Gewässerkreuzungen Hinweisschilder praktisch wie auf einer Bundesstraße). Trotzdem sollte man eine Karte immer griffbereit haben.
Eine Besonderheit sind etliche Schleusen im Wassersystem. Die meisten Schleusen sind auf Selbstbedienung ausgelegt. Wenn man es einmal gemacht hat, versteht man es eigentlich auch schon.
Ich versuche mal, es kurz zu beschreiben:

  1. Die Schleusentore haben in der Regel lange Schubstangen, um sie zu öffnen und zu schließen.
  2. Außerdem haben die Schleusentore Schieber, um den Wasserdurchfluss zu regulieren.
  3. Man fährt in die Schleusenkammer, schließt die offenen Tore.
  4. Dann schließt man den dazugehörigen Schieber.
  5. Man öffnet den Schieber der anderen beiden Tore
  6. Wenn der Wasserstandsausgleich erfolgt ist, öffnet man das Ausfahrtstor

Viel falsch machen kann man nicht, weil es zum Beispiel unmöglich ist, gegen den Wasserdruck ein Schleusentor falsch zu öffnen.

Man kann aber vergessen, den unteren Schieber zu schließen, wenn man bergauf schleust. Dann rauscht Wasser durch die Schleuse, aber der Wasserstand in der Schleuse ändert sich nicht. In diesen Fall verschwendet man das in Brandenburg durchaus knappe Wasser (das ist mir einmal passiert).

An den Schleusen stehen jeweils noch einmal Tafeln mit Bedienungshinweisen.
Ganz wichtig: In Touristenorten haben sich Schulkinder angewöhnt, als Schleusenwärter ein paar Euro zu verdienen. Für den Fall sollte man ein oder zwei Euro Schleusengeld in die bereitstehenden Töpfe zu geben.

Einheimische haben uns erzählt, dass an Stelle von Schulkindern auch schon mal Arbeitslose sich als Schleusenwärter dorthin stellen, um so an den ein oder anderen Euro zu kommen. Wir hatten damit kein Problem (ist zweimal passiert), aber die Einheimischen erzählten es in etwas abfälligem Tonfall; sie stören sich daran, dass man den Schulkindern dann die Verdienstmöglichkeiten nimmt.

Wild campen ist verboten. Campingplätze sind ausreichend vorhanden, es gibt außerdem 8 sogenannte Biwakplätze. Das sind nach unseren Erfahrungen sehr unterschiedlich (aber tendenziell eher sparsam) ausgestattete Stellen zum Übernachten mit dem Zelt. Das kann etwa ein Restaurant im Wald sein, dass außerdem seine Wiese als zeltwiese anbietet; in dem Fall hat man eine Biwakplatz mit angeschlossener Bar.
Es kann auch eine Wiese direkt am Hafen von Schlepzig sein.

Die Preise für das Übernachten mit dem Zelt sind höchst unterschiedlich und teils happig. Unser teuerster Zeltplatz hat 48,- Euro für zwei Zelte, zwei Boote und zwei Personen gekostet. Der günstigste lag bei 7,50 Euro. 

In diesem Zusammenhang: Es ist wichtig, ausreichend Bargeld dabei zu haben, in den Ortschaften findet man zwar Geldautomaten, aber man findet nicht überall Ortschaften… allerdings war es zumindest in Restaurants oft möglich, per EC-Karte zu zahlen.

Ganz wichtig:

Man sollte auf jeden Fall Mückenspray mitnehmen. Und was wir auf der Fahrt zu schätzen gelernt haben, sind diese Mückenbrennstifte. Mit Wärmeentwicklung behandelt man einen Mückenstich in ein paar Sekunden: Die Wärmezerstört die Eiweiße der Mücken, es hört praktisch sofort auf zu jucken. Die Dinger gibt es in jeder Apotheke.

Saison:

Die Saison geht von April bis Oktober. Wer Touristenrummel vor allem im Oberspreewald vermeiden will, sucht die Nebensaison. Wir sind Anfang September gefahren – das war nach Aussage von Revierkundigen der Saisonausklang.

Internet:

Ralf Schaepe

VonSusanne Wagner

Weserbergland Rallye und die dazugehörige „Blaues Band der Weser“

Angereist sind wir, Jochen und Lars, schon am Freitag. Schnell sind die Zelte aufgebaut und der KK Minden hält am Grill bereits das Abendessen und frisch gezapfte Kaltgetränke bereit. Nach dem starken Regen in den Morgenstunden, zeigt sich das Wetter jetzt doch wieder versöhnlich. Da es am Samstag für die „Goldfahrer“ in aller Frühe in Hameln losgehen soll, der Start ist für 08:00 Uhr angesagt, sind wir früh in den Zelten.

Der Samstag beginnt mit einem Frühstück noch vor Sonnenaufgang. Für die Mühen werden wir dann, nach einer knapp halbstündigen Anfahrt, mit einer wunderschönen Morgenfahrt durch leichten Frühnebel bei angenehmen Temperaturen und nur leicht bedecktem Himmel, entschädigt.

Vorbei geht es an vielen kleineren Campingplätzen, die wir uns für schonmal für eine beschauliche Gepäcktour mit hoffentlich reger Beteiligung im nächsten Jahr vormerken. Auf dieser Rallye heißt es für uns aber: nach Herzenslust „Gas geben“, wir wollen auf jeden Fall das Feld im Ziel wieder anführen.

Nach den ersten rund 20 Kilometern, in Rinteln, stoßen die „Silberfahrer“ um 10:00 Uhr dazu und weitere 20 Kilometer und 2 Stunden später, treffen wir auch die „Bronzefahrer“, die in Vlotho einsetzen, um uns auf den letzten 20 Kilometern zu begleiten.

Um 13:45 glücklich und ausgepowert in Minden angekommen, werden schnell noch die Autos mit dem Shuttleservice des KK Minden abgeholt und danach werden wir wieder fürsorglich mit Bratwurst, Pommes und Kaltgetränken vom Kanu Klub Minden versorgt.

Gegen 21:00 Uhr gibt es dann im Rahmen des „Blauen Band der Weser“ eine Einlage mit festlich geschmückten und beleuchteten Booten sowie mit Fackelschwimmern und einem Feuerwerk an der Weser.

Schnell hatten wir am Samstagabend auch eine Mitfahrgelegenheit bei den befreundeten Wanderfahrern der RaWa gefunden, mit denen wir am Sonntag nochmal 20 Kilometer die Weser abwärts paddeln wollen. Diese Tour führt uns durch das große Wasserstraßenkreuz der Weser und des Mittellandkanals. Danach kommt als weiteres Highlight noch die Bootsrutsche am Wehr Petershagen, die dieses Jahr dank des guten Wasserstandes wieder gut zu fahren ist. Nach der Anstrengung gestern, ist es an diesem Sonntag eine sehr beschauliche Tour, die uns bis nach Windheim führt, wo wir vor dem Anleger der Solarfähre aussteigen.

Auch hier ist, dank der Mitfahrgelegenheit bei den RaWa-Kanuten schnell das Auto wieder nachgeholt, die Boote werden verladen und ab geht’s nach Hause, nach insgesamt 87 Kilometern auf der Weser bei schönstem Wetter und sehr angenehmen „Paddeltemperaturen

VonSusanne Wagner

Sommerfest 2023

Ein tolles Sommerwetter begleitete gut 200 Mitglieder des Kanu-Klubs beim diesjährigen Sommerfest, das zu einem besonderen Ereignis in familiärer Atmosphäre wurde.

Die Feierlichkeiten begannen am frühen Nachmittag und erstreckten sich bis in die Nacht. Mitglieder jeden Alters kamen zusammen, um gemeinsam zu feiern und nicht selten alte Freunde wieder zutreffen.

Die kulinarische Verpflegung sorgte dafür, dass für jeden Geschmack etwas dabei war und alle konnten sich nach Herzenslust u.a. am Kuchenbuffet, Grillstand oder Getränkestand verwöhnen lassen.

Für Wassersportfreunde bot sich die Gelegenheit, ihren Lieblingssport auszuleben. Die Kinder tobten ausgelassen im Wasser und fuhren begeistert in Kajaks. Die Jugendlichen wiederum genossen es, auf der Rollrutsche mit dem Kajak direkt ins erfrischende Wasser zu rutschen. Viele nutzten ebenso die Gelegenheit, im Canadier zu fahren – sogar nach dem Sonnenuntergang.

Die Segler des Klubs ließen sich den guten Wind nicht entgehen und drehten Runden auf dem Hengseysee. Sie standen auch allen Interessenten zur Verfügung, um ihnen die Faszination des Segelns näherzubringen.

Die Stimmung wurde zusätzlich durch die musikalische Begleitung von DJ Helge, der Hits aus den letzten Jahrzehnten auflegte, angeheizt. Bei warmen Temperaturen wurde ausgelassen getanzt und das Bein geschwungen. Die Musik schuf eine mitreißende Atmosphäre, die die Feier bis in die späten Stunden begleitete.

Ein besonderer Dank gilt allen fleißigen Helfern, die das Sommerfest organisiert, vorbereitet und durch ihr Engagement zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Das diesjährige Fest im Kanu-Klub bleibt sicherlich noch lange in guter Erinnerung!

VonSusanne Wagner

Feuchtfröhliches Standlager an der Diemel

Zehn Kanutinnen und Kanuten hatten sich für das Standlager vom 27. Bis 30. Juli 2023 in Trendelburg angemeldet. In den Tagen zuvor und auch noch am Anfahrtstag kam das Wasser immer wieder von oben, von unten war es reichlich auf der Zeltwiese und dem Gelände vorhanden. Das bekamen die vier „echten“ Camper zu spüren, deren Zelte aber zum Glück dicht blieben und die bei Schauern Unterschlupf unter den Wohnwagenmarkisen fanden.

Zur ersten 17-Km-Tour am Freitagmorgen von Liebenau nach Trendelburg , bei der auch die restlichen drei „Zelter“ Uli, Heike und Lars am Startpunkt  waren, ging es auf die zügig fließende Diemel. Der Regen der vergangenen Tage schaffte gute Paddelbedingungen („Achtung: Baum“, hörte man öfter!), nur die zwei Umtragestellen waren matschig und schwer zugänglich. Mit viel Geduld und unverändert guter Laune wurden diese gemeistert, ohne Kenterung oder Badeeinlagen!

Die Mittagspause in Sielen konnte bei Sonnenschein (schnell noch die Sonnencreme rausholen!) genossen werden.

Nach vier Stunden kamen alle trocken und zufrieden am Kanuclub an und genossen Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Der Abend klang auf dem Hof eines schön gelegenen zwei Kilometer entfernten Landgasthofs mit leckerem Essen und Trinken aus.

Am nächsten Morgen – es regnete mal wieder– gab es leider einen krankheitsbedingten und einen wetterbedingten Ausfall, so dass nur noch sechs wettergestählte Vereinsmitglieder am Kanuclub starteten. Diesmal ging es über 24 Kilometer mit drei Umtragen in die Weser bis         

Der Wettergott hatte ein Einsehen: nach kurzem leichtem Sprühregen hörte es ganz auf und so blieb es den ganzen Tag, die Regenjacken wurden so schnell wie möglich ausgezogen und in der Mittagspause war die Sonne sogar zu warm!

Diesmal waren die Umtragestellen noch steiler und schlammiger. Zentimeter für Zentimeter wurde jedes Boot „weitergegeben“. Die Stille auf dem Fluss und die wunderschöne Natur entschädigten jegliche Anstrengung.

Beim Übergang in die Weser sah die Welt schon anders aus. Fährschiffe, Motorboote, viele Gäste, die das gute Wetter genossen. Nach sieben Kilometern auf der Weser und insgesamt sechs Stunden war der Kanuclub in Beverungen erreicht, wo die wohl verdienten kühlen Getränke warteten! Die Kraft reichte danach gerade noch, um die Boote auf die vorgebrachten Autos zu hieven und festzumachen.

Nach Abladen und Schlamm abduschen ließen alle die Tour in einem sehr schönen Dorfgasthof mit ausgezeichneter Küche Revue passieren.

Für zwei KCHler ging es Sonntagmorgen nach Hause, die übrigen (nun auch wieder sechs) zog es noch einmal auf den Fluss zur Abschlussfahrt über 17 Kilometer.

Fazit: Auch bei Wasser von allen Seiten kann ein Standlager viel Spaß machen! Und das Wetter wird oft viel besser, als man denkt!       

Dorothe

 

VonSusanne Wagner

Neue digitale Schließanlage in Betrieb genommen

Über das EFRE-REACT-EU-Förderprogramm „Digitalisierung gemeinnütziger Sportorganisationen“ haben wir Anfang August unser altes Schließsystem durch ein neues digitales Schließsystem ersetzen können.

VonSusanne Wagner

19. August um 14 Uhr

Der Sommer ist endlich da und wir möchten diesen herrlichen Anlass nutzen, um euch zu einem aufregenden Sommerfest einzuladen! Lasst uns gemeinsam eine unvergessliche Zeit am und auf dem Wasser verbringen und das wunderbare Wetter genießen.

Unser Sommerfest bietet eine Vielzahl von Aktivitäten, die für Unterhaltung und Spaß sorgen werden. Ihr könnt euch auf viele Aktivitäten am und auf dem Wasser freuen, um euch abzukühlen und den Tag zu genießen. Außerdem wird eine Diashow von 17-19 Uhr gezeigt, die besondere Erinnerungen unserer gemeinsamen Abenteuer präsentiert.

Um die gute Stimmung aufrechtzuerhalten, haben wir einen DJ engagiert, der mit seiner Musik dafür sorgen wird, dass keine Langeweile aufkommt.

Natürlich dürfen auch kulinarische Köstlichkeiten nicht fehlen. Es wird Kaffee und Kuchen geben, um den süßen Zahn zu befriedigen. Für den herzhaften Appetit haben wir Leckeres vom Grill vorbereitet, sodass niemand hungrig nach Hause gehen muss. Des Weiteren wird ein Eiswagen vor Ort sein, um euch mit erfrischenden Leckereien zu verwöhnen. Und selbstverständlich haben wir auch frisch gezapftes Bier für diejenigen, die gerne anstoßen möchten.

Wir freuen uns sehr auf euer Kommen und darauf, mit euch einen wunderbaren Tag zu verbringen.
Lasst uns gemeinsam den Sommer feiern und die gute Gesellschaft genießen. Wir freuen uns darauf, euch alle bei unserem Sommerfest zu sehen!

  • Dieser Text wurde zu 90% von der KI erstellt 🙂
VonSusanne Wagner

Wildwassertour

Eine Gruppe von 14 Kanuten vom Teen-bis zum Silverager, traf sich bei etwas unsicherer Wetterlage am Sonntag den 7.5. um 9:30 Uhr am KCH Bootshaus um erste Erfahrungen im Wildwasserboot zu machen, oder Kenntnisse aufzufrischen. Gestartet wurde unter Leitung von Jens, Felix und Moritz vor dem Bootshaus mit etwas Theorie und Materialkunde. Auf der Wiese gab es dann Tips zur optimalen Liniewahl im Fluss und wie ein Kehrwasser angefahren werden sollte. Vor der Mittagspause mit Pizza ging es dann noch auf`s Wasser um sich mit seinem Boot auf einem kleinen Slalomparcour vertraut zu machen. Da sich das Wetter doch von seiner freundlichen Seite gezeigt hat, haben wir nach der Pizzapause die Boote auf den Hänger verladen und Heike hat uns mit dem Vereinsbus zum Start unterhalb des Lennebads gefahren. Dort ging es dann bei recht niedrigem Wasserstand die Lenne runter und wir hatten Gelegenheit das vorher erlernte in die Tat umzusetzen. Trotz einiger Kenterungen, die durch rasche Hilfe von Jens und Felix alle glimpflich verliefen, kamen wir zufrieden und etwas müde gegen 17 Uhr am KCH an. Vielen Dank an Jens, Felix, Moritz und Heike die uns diesen schönen Tag ermöglicht haben. Fortsetzung folgt in Holibu.

VonSusanne Wagner

Neues Vereinssegelboot ist segelfertig

Seit kurzem liegt ein weiteres Segelboot am Vereinssteg des KCH. Der Name: „Comtesse“. Es handelt sich um eine Jolle aus Österreich, Typ Aquila.

Das Boot dürfte etwas über 40 Jahre alt sein, ist aber ganz gut in Schuss. Wer in den letzten zwei Monaten auf dem Vereinsgelände war, dürfte das Boot gesehen haben, wie es in der „Werft“ lag.

Ein paar Worte zum Boot: Die Jolle ist 6,30 m lang und hat mit ihrem VA-Schwert einen Tiefgang von max 1,1 m. Sie ist konzipiert als Zweierboot für Erwachsene oder Jugendliche.

Die Jolle läuft flott und liegt stabil im Wasser. Sie dürfte ähnlich kentersicher sein wie der Conger.

Das Boot ist als Vereinsboot dafür gedacht, dass es jeder segeln kann, der im Verein ist und ausreichend Segelpraxis hat. Sollte irgendwann ein Segelkurs stattfinden,  bietet es sich als Schulboot ein, weil es gutmütig ist und außerdem mit seinen 6,3 Metern reichlich Platz im Cockpit hat.

VonSusanne Wagner

Kesse Lippe riskiert…

…und es war gar nicht schlimm. Mitte Juni sind die Temperaturen fein bis heiß – sogar in Paderborn. Von der Stadtheißt es, dass dort entweder die Glocken läuten, oder Regen fällt. Und wenn beides zusammen passiert, dann ist Sonntag.
Nichts dergleichen war an dem Sonntag zu vermerken, an dem sich Heike Bleckmann, Marcel Rothermel, Lars Bleckmann und Ralf Schaepe auf den Weg zum Lippesee machten. Dort war der Ausgangspunkt für eine knapp 19 Kilometer lange Fahrt die Lippe hinunter bis nach Mantinghausen. Unser Kanu-Verband NRW (Bezirk 2) hatte außer uns auch noch ein paar andere Vereine eingesammelt. So markierte eine ordentliche Menge an Booten knallbunte Farbtupfer auf die teilrenaturierte Lippe.
Was man über den Fluss sagen kann: Vom Wildwassergrad her war er nicht all zu anspruchsvoll. Ich vergleiche ihn in etwa mit der Lenne von Hohenlimburg bis zur Ruhrmündung. Allerdings ist die Lippe zwischen Lippesee und Mantinghausen etwas schmaler als die Lenne – und vor allem kurviger. So ein Slalomkurs in Kombination mit an beiden Ufern überhängenden Ästen die sich teils in der Flussmitte treffen, machte die Tour dann technisch interessant.
Was man noch sagen kann: Die Lippe ist da ziemlich schön: ein kleiner, quicklebendiger Fluss voll mit Botanik an den Ufern.
Die meisten Kajaker hatten kleine Wildwasserboote mitgebracht -angesichts des Streckenprofils war das eine gute Wahl. Ralfs P&H Virgo ging da als Allroundboot noch einigermaßen mit – viel enger und viel kurviger hätte es für dieses Boot denn aber auch nicht sein dürfen.
Marcel hatte die vereinseigene „Hornisse“ eingepackt, und die bewährte sich auf der Strecke ganz gut, Heike kurvte mit einem alten (1983) aber fantastischen Lettmann Wildwasserboot durch den Parcours. Lars war stilecht angereist: Seine Vario war ein nostalgisches Wildwasserboot, Typ „Von der Lippe“.
Anfangs gab es eine etwas kribbelige Stelle, als wir ein renaturiertes Gebiet passierten, das aber ebensogut als schikanenreicher Testparcours durchgegangen wäre. Tja, und nach einiger Zeit hatte man sich in die Lippeverhältnisse eingegrooved und fuhr seine Serpentinen im eleganten Schwung durch die Strömung.
Auf ungefähr der Hälfte der Strecke gab es eine Pause. Nach den insgesamt 18,8 Kilometern landeten wir am Sandstrand des Kanuvereins Mantinghausen an.
Die reine Fahrzeit betrug ausweislich meiner Sportuhr 3 Stunden und 21 Minuten. Die Geschwindigkeit lag bei 6,9 Kilometer im Schnitt. Dabei muss man aber berücksichtigen, dass die Uhr teilweise weiterlief, während wir im Kehrwasser auf der Stelle schwammen und auf Nachzügler warteten – der Schnitt dürfte als tatsählich etwas höher liegen. Als Höchstgeschgewindigkeit notierte die Uhr 14,1 km/h.Meine Empfehlung: Wer noch nicht auf der Lippe war, sollte die nächste Gelegenheit nutzen.

Ralf Schaepe

VonSusanne Wagner

Niederländische Rundfahrt

„Die Wiese ist nass“. Das gab der freundliche Markus am anderen Ende des Telefons noch zu bedenken, als ich Zelt- und Wohnmobilplätze buchen wollte.
Im Lauf des Freitagabends waren dann sämtliche Mitfahrer so nach und nach am Zielort Broek – zwischen Sneek und Joure in Friesland gelegen – eingetroffen. Und alle die ein Zelt aufbauten, stellten fest: Markus ist ein ehrlicher Mann.

Die Wiese war so nass wie ein Schwamm, der in die Badewanne gefallen ist.

Unser Ziel war ein kleiner Campingplatz, von dem aus wir das erste Maiwochenende nutzen wollten, um mit unseren Kajaks Sternfahrten in die Kanäle und die kleinen Meere zu unternehmen. Der Plan war also, abends immer bei schon aufgebauten Zelten anzukommen, und morgens keine Zelte abbauen und in die Boote verladen zu müssen.

Die Zeltwiese wurde jeden Tag etwas trockener

 

Unter „Rufus.nl“ findet man die Anlage im Netz. Im richtigen Leben fanden wir die eher kleine Anlage gut mit dem Navi.
Was wir mit als erstes entdeckten, war die kleine, sensationelle Grillhütte auf dem Gelände, die wir direkt gekapert hatten: Die bis auf den Eingang geschlossene Hütte hatte einen echten uralten Ofen darin, und Ralf Kuhenne und Jochen Lollert entfachten ein wärmendes Feuer für den kühlen Abend, das wirklich nur ein ganz kleines bisschen qualmte.

Kalte Nächte? Am Ofen gehts so…

Was wollten wir hier? Kajakwandern. Die Niederlande scheinen bei Kajakfahrern nicht wirklich auf dem Radarschirm zu sein. Für Wildwasserfahrer ist das angesichts der strömungslosen Kanäle und Meere verständlich. Aber für Kajakwanderer? Das Gebiet ist sehr hübsch und gut zu paddeln.

Wir hatten drei Fahrtage. An Tag eins entschieden wir uns für eine Rundfahrt, bei der wir auf 18 Kilometern viele der Kanäle und ein kleines Stückchen des Sneeker Meeres mitnahmen.
Tag zwei führte uns nach Sneek selbst. Alleine schon deshalb, weil man nicht in die Niederlande fahren kann, ohne Frikandel und Pommes zu essen.
Tag drei war schließlich eine kleine Runde in Richtung Joure.

Was lässt sich an Informationen für Leute weitergeben, die so eine Fahrt auch in Erwägung ziehen? Auf den Kanälen zu fahren ist schön. Auf den größeren Kanälen gibt es sehr viel Bootsverkehr, allerdings sind die Motorbootfahrer zu 90 bis 95 Prozent dort sehr manierlich und entspannt gefahren.
Gelegentlich gibt es eine große Wasserstraßenkreuzung, etwa kurz vor Sneek. Da kommt man sich im Kajak ein bisschen vor wie ein Frosch, der über die Autobahn hüpft.
Ich will es aber nicht übertreiben, aber: da muss man einfach ein bisschen achtsam sein.