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    Hagener SPD-Fraktion besucht den KCH

    Im vergangenen Jahr war die CDU zu Besuch beim KCH, vor einigen Wochen folgte die SPD-Ratsfraktion. Die Fraktionsmitglieder nutzten unseren Verein für ihre Sitzung und bekamen dabei auch einen direkten Einblick in unsere Arbeit und die Situation am Hengsteysee.

    Für uns ist der Austausch mit der Kommunalpolitik wichtig – und zwar unabhängig von der jeweiligen Tagespolitik. Als Verein sind wir auf gute Kontakte zu den politischen Entscheidungsträgern angewiesen, denn viele Themen, die unseren Vereinsalltag und den See betreffen, werden letztlich auch auf kommunaler Ebene entschieden. Dazu gehören beispielsweise Fragen rund um das Mähboot oder den Umgang mit der Wasserpest.
    Solche Gespräche ersetzen natürlich keine politischen Entscheidungen, sorgen aber dafür, dass die Verantwortlichen die Situation vor Ort besser kennen und unsere Anliegen einordnen können. Gerade bei Themen, die sich manchmal etwas zäh entwickeln, ist es hilfreich, wenn Politikerinnen und Politiker wissen, worüber gesprochen wird und welche Auswirkungen Entscheidungen ganz konkret haben.

    Nach der Fraktionssitzung ging es deshalb noch gemeinsam aufs Wasser: Die Ratsmitglieder steuerten unter fachkundiger Anleitung einen Kanadier und bekamen von Lars natürlich auch eine ausführliche Einweisung in das Thema Wasserpest. Die SPD-Fraktion hat ihren Besuch anschließend auch auf ihrer Internetseite aufgegriffen. (Kann man hier gucken).
    Wir möchten diesen Austausch gerne fortsetzen und auch Vertreterinnen und Vertreter anderer Parteien zu uns einladen. Denn ein Besuch beim KCH ist eine gute Gelegenheit, unseren Verein, den Wassersport und natürlich auch die besonderen Herausforderungen rund um den Hengsteysee unmittelbar vor Ort kennenzulernen.
    Wir werden weiter auch andere Parteien einladen, um sich bei uns umzusehen.

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    Sparkassenförderung: Dankeschön!

    Nach der erfolgreichen Sanierung eines Gebäudeteils aus den 1970er Jahren hat sich der Kanu-Club Hagen bei der Sparkassenstiftung für Hagen im Rahmen eines Ortstermins für die Unterstützung bedankt.
    Stiftungsvorstand Thorsten Irmer überzeugte sich dabei persönlich vom gelungenen Ergebnis der Maßnahmen.

    Foto vlnr: David Borringo (KCH), Lars Bleckmann (Vorstandsvorsitzender KCH), Ralf Kuhenne (KCH) Heike Bleckmann (KCH).

    Mit Unterstützung ortsansässiger Firmen konnte die Sanierung des Flurs im Sporttrakt erfolgreich umgesetzt werden.
    Die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich auf rund 12.500 Euro. Davon übernahm die Sparkassenstiftung 10.000 Euro aus ihrem Förderetat.
    Zusätzlich leisteten zwei handwerklich erfahrene Vereinsmitglieder rund 50 Stunden Eigenarbeit, um den Flur zu den Umkleidekabinen und zum Fitnessraum umfassend zu erneuern.
    Für die Mitglieder des Kanu-Clubs bedeutete die Förderung eine erhebliche Entlastung. „Der Verein wirtschaftet solide, doch eine Investition in dieser Größenordnung stellt auch für uns eine große Herausforderung dar“, Lars Bleckmann, Vositzender des Kanu Club Hagen.

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    Rambo brachte sie zusammen: Claudia Ernst und Olaf Mönig

    Die beiden erlebt man am besten zusammen. Mit Olaf Mönig und Claudia Ernst kann man gut ins Quatschen kommen. Sie bringen berufliches Wissen aus sehr unterschiedlichen Bereichen zusammen, haben ein gemeinsames großes Interesse an Kunst – und natürlich am Wassersport – und sie haben eine lustige Geschichte als Paar. Alles zusammen genommen, ist das eine unschlagbare Kombination.

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    Tolle Jolle: Neuer 420 im Club

    Flitzer mit Charme:

    David und Lukas haben eine Gelegenheit beim Schopf gepackt, und ein feines Boot günstig geschossen. Das können wir ab sofort als Vereinsboot nutzen. Und das hier schreiben sie zu dem Boot:

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    Märchenwald und Savoir-vivre

    Wenn 14 KCHler 4 bzw. 5 Tage zusammen paddeln, wandern, radeln, kochen, essen (lecker!), trinken (kaum!), singen und flanieren, gibt es viel zu erzählen.
    Damit dieser Bericht nicht zu ausufernd wird, folgt nur eine kurze Zusammenfassung mit einigen unvergesslichen Höhepunkten.

    Tag 1

    Einige sind schon am Tag vorher zur Paddlergilde Kehl angereist und genießen den ersten kühlen Sonnentag zur Erkundung Straßburgs (nur einmal über die Brücke!) zu Rad, zu Fuß oder mit dem Bähnle durch die Stadt, bevor abends die „werktägige Masse“ aufschließt.
    Fahrtenleiter Siegfried und seine aus Berlin angereiste Partnerin Ingrid gehören zwar auch dieser Klientel an, sind aber zur Vorbereitung der Tour inklusive des Entzündens des antiken Ölofens im Vereinsheim schon seit Montag dort.

    Tag 2


    Nach dem ersten gemeinsamen Frühstück Boote auf den Hänger und die Autos laden und zur Einsatzstelle der ca. 17 km langen „Straßburg-Rundtour“ (Canal de la Marne au Rhin au Li au Ar) starten. 13 Kanutinnen und Kanuten – davon 2 ü70 bei ihrer ersten Kanadier-Tour! – erlebten eine phantastische Fahrt durch die Grachten von „Klein-Paris“. Hinter jeder Biegung ein anderes Bild und auch die Mittagspause konnte bei zwar sehr kühlen Temperaturen, aber immerhin einigen Sonnenstrahlen eingenommen werden.
    Nach der Rückkehr zum Bootshaus und ausgiebigem Aufwärmen unter den heißen Duschen des benachbarten Yachtclubs ging es mit der Straßenbahn wieder über den Rhein. In einer echten elsässischen „Winstub“, von Siegfried großartig ausgewählt, mit engen Holzbänken und hoher Wärmeentwicklung, wurden alle kulinarischen Genüsse erfüllt.
    Der Nussschnaps im Vereinsheim passte trotzdem noch!

    Tag 3

    Ein sonniges Osterfrühstück mit liebevoll gebastelten Osternestern von Marlis, die auch zuvor schon die Deko gestaltet hatte, erwartete die Runde.
    Neben den zwei Nicht-Paddlern vom Vortag und zwei Aussteigern mussten leider zwei weitere MitstreiterInnen aus gesundheitlichen Gründen die Heimfahrt antreten.
    Da waren’s nur noch 8 Kanuten, die zur nächsten ca. 14 km langen Tour durch das Groschenwasser, beginnend am Baggersee Mittelgrund, aufbrachen.
    Es folgte eine wunderschöne Fahrt durch einen Märchenwald mit vielen Windungen, Sträuchern, Totholz, Stauwehren und Hunderten von Vögeln. Die Pausenstelle gestaltete sich etwas knifflig, so dass die Anlegemanöver schon mal unorthodox ausfielen.
    Abends Einkehr in den benachbarten Yachtclub mit viel Wartezeit, aber leckerem Essen und herrlichem Blick über den Rhein bei Sonnenuntergang.

     

     

    Tag 4

    Da waren’s nur noch 6… Zwei Damen mussten ihren lahmen Muskeln etwas Erholung schenken, außerdem wurden diese nachmittags beim Sturm zur Sicherung der neuen Markise am Wohnwagen dringend gebraucht und zur Vorbereitung des Büffets für den Grillabend.
    Die ausdauernden 6 Kanutinnen und Kanuten waren fast 10 Stunden unterwegs, um die Anfahrt zum sagenumwobenen Taubergießen, das Vorbringen der Autos, die sich durch eine herrliche Landschaft windende 15 km lange Paddelstrecke (samt Umtragen), das Aus-den-Sträuchern-retten (diesmal Materialschaden!) und das Espresso-Kochen und Sprit tanken zu vollbringen.
    Gut, dass der Grill schnell „angeschmissen“ war und das kalte Büffet im Bootshaus bereitstand. Nach ausreichender Stärkung ging es zum ersten Rudelsingen des KCH im Stuhlkreis. Drei FreundInnen von Siegfried und Ingrid waren zur musikalischen Unterstützung angereist.


    Bei „Marmor, Stein und Eisen bricht“ kam es zu gesanglichen Höhepunkten, während die langsamen Balladen eher in den alkoholischen Getränken versanken.
    Nach Abschluss des musikalischen Teils gab es um Mitternacht einen weiteren Höhepunkt: das Anstoßen auf den Geburtstag eines gewissen Lars B. aus H. Eine Fortsetzung der Feier gab es an

    Tag 5

    Geburtstagsfrühstück, Ostereier suchen auf dem Gelände, (Osterhase = Fahrtenleiter?!) Gruppenfoto, Abschied von 4 MitstreiterInnen, dann Fahrt mit der Straßenbahn nach Kehl, wo eigentlich eine gemeinsame Bootsfahrt (mit Motor!) durch Straßburg geplant war, die aufgrund der langen Wartezeit in eine Bähnchen-Fahrt umgewandelt wurde. Durch Bestechen des Fahrpersonals (Danke Klaus!) durfte sogar Carlos mitfahren! (Wer ist Carlos? Auflösung in der nächsten Ausgabe!)
    Eisessen im Schatten bei gefühlten 3 Grad, Rödeln am Verein und gemeinsames Linsen-Eintopf-Essen zum Abschluss samt Leeren der Eierlikör-, Sekt- und übriger Reserven rundeten den Tag ab.

    Abschied


    Nach Frühstück und diversen Reinigungsaktionen mussten noch zwei Wohnwagen, ein Wohnmobil und ein PKW beladen werden. Beim besonderen Ausholen eines Wohnwagengespanns wegen einer erwarteten Wohnmobildurchfahrt kam es zu einer geräuschvollen Abstoßungsreaktion an einem geparkten PKW. Schreck, Fluchen, Regeln, Runterkommen!
    Unisono: Kann jedem passieren, Hauptsache kein Personenschaden!

    Fazit: Ein bisschen Schwund ist immer… an Personen, an Material, an Nussschnaps…!
    Dagegen steht ein Plus an Spaß, Gemeinschaft und Muskeln.
    Also: ersteres minimieren, zweites ausbauen. Auf ein Neues!
    Herzlichen Dank an Siegfried für die Vorbereitung und die tollen Touren.
    (Dorothe Falkenstein)

     

    Fotogalerie

    (Ein Bild anklicken öffnet die Galerieansicht)

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    Ruhr Rallye: Medaillen und leichte Kopfgefährdung

    Sonnenschein, Medaillen und leichte Kopfgefährdung – die Kanu Ruhr-Rallye NRW hatte in diesem Jahr wirklich alles zu bieten!


    Mit drei Kanut*innen ging unser Verein an den Start. Die Ruhr zeigte sich von ihrer schönsten Seite, das Wetter war perfekt und die gute Laune paddelte praktisch von allein mit.
    Doch beim Umtragen der Boote wurde klar: Heute wird nicht nur gepaddelt, sondern auch auf spontane Ausweichmanöver trainiert. Besonders ein Mitpaddler sorgte dabei unfreiwillig für Unterhaltung, als sein geschultertes Boot den Mitstreiter*innen mehr als einmal verdächtig nahe kam – und gelegentlich auch direkten Kopfkontakt herstellte. Helmtragen wäre an Land also vielleicht keine schlechte Idee gewesen.


    Auf dem Wasser lief es dafür deutlich kontrollierter – und vor allem wunderschön. Bei strahlendem Sonnenschein und besten Bedingungen paddelten wir durch eine wunderschöne Kulisse. Besonders schön: Mehrere Eisvögel saßen am Ufer auf Ästen und auch ein Nutria hat uns ein Stück begleitet.
    Am Ende konnten wir eine Goldmedaille sowie zwei Bronzemedaillen mit nach Hause bringen (sowie eine Beule am Hinterkopf).
    Die Ruhr-Rallye NRW war damit nicht nur sportlich ein voller Erfolg, sondern auch ein rundum gelungener Tag auf dem Wasser.
    (Rike Bleckmann)

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    Ab jetzt ist Saison

    Unsere Terrasse war brommelbrammel voll, als die Kajaks und Kanadier angelegt hatten und der Kaffee gereicht war. Und ja, ich weiß, das Wort gibt es nicht. Aber ab und zu muss man ein Wort erfinden, um eine Sache richtig zu beschreiben.

    Morgens war es noch etwas frisch gewesen. Machte aber nichts, weil wir ein bisschen Zeit gebraucht hatten, um in die Gänge zu kommen. Wir hatten die Boote per Hänger zum KVS Schwerte gebracht. Und so ab 11 Uhr stiegen die Temperaturen langsam in Richtung Tageshöchstwerte von 15-16 Grad bei Sonne und Rückenwind.

    Das Vereinsgelände ins Schwerte ist einfach schön, und das Freizeitdrumherum schmeckte nach voller Lust auf Saisonbeginn. Die Ruhr führte recht ordentlich Wasser und gut gelaunt pfügten wir 29 Paddel durch den Fluss. Anke und Jörg legten kurz vor dem Stauwehr Westhofen noch einen beeindruckenden Drachenbootspurt hin und erklärten lässig, dass sie dieses Tempo schon seit Schwerte halten. Hm… ich recherchiere in der Sache noch…

    Am Stauwehr Westhofen ein paar mal ins Bütterken beißen, Boote schieben und weiter unten ins Wasser schubsen, dann waren wir wieder in unserem Revier. Take the long way home…

    Meine geplante Cinemascope-Aufnahme für einen prächtigen Monumentalfilm über die sonnenerleuchtete Durchfahrt der Kanuten unter der Eisenbahnbrücke Richtung Hengsteysee zum feierlichen Empfang am heimischen Steg muss leider durch pixelige Handyfotos ersetzt werden, weil die Drohne eine sehr rätselhafte Fehlermeldung abgab und fortan streikte. Aber die Heimfahrt ist auch so ausreichend zuverlässig dokumentiert und endete, wie schon erwähnt auf der Terrasse des KCH – immer noch bei feinem Früh-Frühlingswetter.

    Die Saison hat angefangen. Wir sind wieder da. Juchhe. Und hier ist die kleine Bildergalerie dazu – und es ist Iris Lollert, die auf dem Titelbild des Newsletters zu sehen ist.

    (Ralf Schaepe)

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    Podcast nur für Paddler

    Mit Podcasts ist das so eine Sache: Es gibt Leute, die können fast gar nicht mehr ohne. Und es gibt Leute, die wissen gerade mal, dass es so etwas gibt, haben aber noch nie einen verfolgt. Wenn sie dann zum ersten mal reinhören, gehören sie bald zu denen, die fast gar nicht mehr ohne können.

    Ein Podcast verfolgt konzentriert und so lange wie es nötig ist ein Thema. Und mit dem „Paddelschlag“ gibt es einen  Podcast vom Kanuverband NRW nur für Paddler. Zeit für ein Interview mit Jens Lüthge, er ist einer der Macher des „Paddelschlag“.

    Kanu-NRW-Geschäftsführer Jens Lüthge (links) mit Podcastmoderator Axel Tillmanns

     

     

    Jens, wie seid Ihr auf die Idee gekommen, den Podcast „Paddelschlag“ zu machen?

    Es gab schon länger Überlegungen den Kanusport auf digitalen Wegen mehr Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen. Beim Blick in die Podcast-Landschaft war dann schnell klar: Einen umfassenden, regelmäßigen Podcast für Kanusport gab es in dieser Form noch nicht. Gleichzeitig gibt es sehr viel über den „schönsten Sport der Welt“ zu erzählen. Ausschlaggebend war dann ein Gespräch mit unserem Wandersport Fachwart Marc Huse und dem Moderator der „World of Paddling“ Axel Tillmanns auf der BOOT 2024. Das war der Impuls, den es benötigte, um das Projekt zu starten.

    Wie haben sich die Klickzahlen seit der ersten Episode entwickelt?

    Wir bemerken, dass es eine gewisse Masse an Stammhörern gibt. Es gibt aber dennoch starke Schwankungen bei den verschiedenen Folgen, die sicherlich größtenteils an der Themenauswahl liegen. Es gibt daher Folgen mit nur 300 Abrufen, aber auch Themen Folgen mit knapp 1.000 Abrufen.

    Wie findet Ihr Eure Themen?

    Grundsätzlich möchten wir die Vielfalt des Kanusports – speziell in NRW – darstellen. Dabei haben wir uns zunächst an den Fachsparten und verschiedenen Disziplinen orientiert. In den ersten Folgen haben wir also unsere Expert*innen des Verbandes zu Wort kommen lassen. Es gibt kaum bessere Interview-Partner als unsere ehrenamtlich engagierten Personen, die sich für ihre Disziplin tagtäglich einsetzen und darin eine absolute Expertise aufweisen. Nach der Vorstellung des Sports und dessen Ausprägungen sind wird dann relativ schnell zu wichtigen Zukunftsthemen für unseren Sport übergegangen. Das Format wollten wir unbedingt auch nutzen, um vereinsrelevante Themen wie Digitalisierung und Kommunikation im Verein unterzubringen.

    Die Produktion lief zumindest zeitweise in einem professionellen Radiostudio. Hier: Axel Tillmanns mit Kanu-NRW-Jugendfachkraft Sandra Scholzen.

    Wie aufwendig ist es, so einen Podcast zu machen?

    Da kommt einiges zusammen. Allerdings gehen die einzelnen Arbeitsschritte mittlerweile doch recht fix. Nach der Themen- und Gesprächspartnerauswahl kommt es zur inhaltlichen Vorbereitung der Folge. Hier werden Fragen zusammengestellt, die das Thema vielseitig beleuchten. Dann wird mit Moderator und Gesprächsgast ein Termin koordiniert. Die Aufnahme selber dauert dann inkl. Vorbesprechung etwa 1,5 Stunden. Der größte Aufwand ist die Postproduktion, das übernimmt dankenswerterweise unser Moderator Axel Tillmanns ehrenamtlich. An dieser Stelle dafür nochmals ein herzliches DANKESCHÖN! Zuletzt erfolgt die Distribution – also die Veröffentlichung und Bewerbung der Folge auf unseren Kommunikationskanälen Homepage / App, Instagram und Facebook.

    In welchen Abständen erscheint der Paddelschlag?

    Die Podcast Folgen sollen im Abstand von 4 Wochen erscheinen. Dies ist manchmal durchaus ein sportliches Timing, da sowohl der Moderator, als auch die Gesprächsteilnehmer in der Regel ehrenamtlich agieren.

    Kann ich den Paddelschlag abonnieren, und wenn ja: Wie?

    Ja, das ist natürlich möglich. Auf den Plattformen auf denen der Podcast erscheint gibt es meist ein kleines Symbol mit einer „Glocke“. Wenn man dort darauf klickt, verpasst man keine Folge mehr. Vielleicht noch ganz interessant: Der Podcast kann auch ganz normal über einen Internet-Browser abgespielt werden. Man braucht also kein Abo oder ähnliches. www.paddelschlag-podcast.podigee.io

    Die Fotos zeigen Euch in einem professionellen Aufnahmestudio. Wie seid Ihr daran gekommen?

    Wir hatten das Glück, dass wir im Abendbereich ein Radiostudio nutzen konnten. Das ist seit Anfang des Jahres leider nicht mehr nutzbar. Wir haben allerdings eine sehr gute Alternative gefunden.

    Für Podcaster oder solche, die es werden wollen: Welches Equipment empfehlt Ihr Leuten, die mit einem Podcast starten wollen?

    Das bin ich leider etwas überfragt, da die technische Seite unser Moderator Axel betreut.

    Axel Tillmanns mit dem Sportmarketingexperten und LSB-Berater Dirk Schröter.

    Als Podcastplattform ist podigee allerdings durchaus empfehlenswert. Darüber kann der Podcast sehr einfach eingespielt werden. Zudem können die Folgen darin analysiert werden und auch Statistiken abgerufen werden.

    Ihr seit jetzt seit gut 1  3/4 Jahren on air. Welche Reaktionen habt Ihr von den Paddlern bekommen?  

    Bislang eigentlich nur positives Feedback und ein paar Anregungen, die wir versuchen einfließen zu lassen. Meist kommt das Feedback dann auch direkt bei den Gesprächspartnern an. Kürzlich hatten wir die Anregung mehr weibliche Gesprächspartner*innen in den Podcast aufzunehmen. In der Tat sind Frauen noch etwas unterrepräsentiert – genau wie übrigens in den meist ehrenamtlichen Ämter in den Vereinen. Aber wir nehmen diese Wünsche auf und versuchen sie umzusetzen. Dadurch können wir auch ein Zeichen setzen.

    Welchen Vorteil bietet euch ein solches Format?

    Aus meiner Sicht haben wir ein neues, zeitgemäßes Format, um den Kanusport darzustellen und die Lücke im Bereich der Podcasts zu schließen. Andererseits können wir Kanut*innen und Vereine auf diesem Weg mit Informationen versorgen und auch gelegentlich einige Ideen, Impulse und Denkanstöße zu geben, die sie für die eigene Sportausübung oder Vereinsarbeit einsetzen können. Beispielsweise haben wir anfänglich auch stark das Thema „Sicherheit“ inhaltlich betont. Als Verband können wir somit außerdem auch unsere Leistungen und Services nochmals gut platzieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass unsere Folgen möglichst zeitlos sind und auch später noch gut hörbar sind. Vielleicht haben einige Kanut*innen ja das Format Podcast noch gar nicht für sich entdeckt. Aber das kann ja noch kommen.

    Plant Ihr auch, Touren für Wanderfahrer zu besprechen oder zu empfehlen?

    Die zukünftigen Themen sind noch recht offen. Grundsätzlich wollen wir uns nicht zu sehr einem bestimmten Thema im Kanusport widmen, ab der das Thema Fahrtenplanung ist sicherlich eine großes und relevantes Thema, das eine ganz Folge wert ist. 😉

    (Ralf Schaepe)

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    Und ewig lockt das gute Gemüse…

    Traditionell begannen wir das neue Jahr mit unserer Grünkohlwanderung.

    35 Vereinsmitglieder trafen sich am 18.Januar bei herrlichem Winterwetter in der Selbecke am Hotel Auf´m Kamp. Von dort ging es durch das Selbecker Bachtal über 2 Strecken hinauf zum Kaiser Friedrich Turm. In der wirklich gemütlichen Turmgaststätte gab es für die eifrigen Wanderer eine kleine Stärkung.

    Wir konnten auf den Kaiser Friedrich Turm steigen und hatte einen tollen Ausblick bis zum Westfalenstadion. Nach dieser recht ausgedehnten Pause ging es dann zügig zurück zum Hotel Auf´m Kamp und wurden dort mit reichlich Grünkohl empfangen. Es wurde viel gequatscht, gelacht und nach 2 Stunden traten wir satt und zufrieden den Heimweg an.
    (Ralf Kuhenne)

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    Kanupoloteam sucht Kanupolospieler

    Es war einst eine Tradition beim Kanu-Club Hagen und erlebt nun eine kleine Renaissance: die Kanupolo-Abteilung hat sich im Sommer 25 neu gegründet. Kanupolo, nie gehört? Dann unbedingt ausprobieren!

    Kanupolo verbindet ganz viele Elemente andere Sportarten und führt zu einer einzigartigen Disziplin zusammen: paddeln, passen, werfen, Körperkontakt, taktisches Geschick. Gespielt wird normalerweise im Duell Fünf-gegen-fünf. Und wie bei jeder anderen Ballsportart gilt: Das Runde muss ins Eckige. Klingt einfach? Ist es aber nicht. Und dennoch nicht schwer zu erlernen. Wir freuen uns über jeden, der mitmachen will.

    Derzeit trainieren wir samstags abends im Hallenbad, ab 18 Uhr. Die Trainingszeiten für den Sommer werden wir im Spätwinter veröffentlichen. Geplant ist, dass wir im nächsten Jahr mit einer Mannschaft über 18 Jahren an den Start gehen. Und darunter auch ein Jugendteam gründen. (Tobias Nordmann)

    Hier ist ein Video zum Training im Hallenbad – produziert von Martina Gruss: