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Kanupoloteam sucht Kanupolospieler

Es war einst eine Tradition beim Kanu-Club Hagen und erlebt nun eine kleine Renaissance: die Kanupolo-Abteilung hat sich im Sommer 25 neu gegründet. Kanupolo, nie gehört? Dann unbedingt ausprobieren!
Kanupolo verbindet ganz viele Elemente andere Sportarten und führt zu einer einzigartigen Disziplin zusammen: paddeln, passen, werfen, Körperkontakt, taktisches Geschick. Gespielt wird normalerweise im Duell Fünf-gegen-fünf. Und wie bei jeder anderen Ballsportart gilt: Das Runde muss ins Eckige. Klingt einfach? Ist es aber nicht. Und dennoch nicht schwer zu erlernen. Wir freuen uns über jeden, der mitmachen will.
Derzeit trainieren wir samstags abends im Hallenbad, ab 18 Uhr. Die Trainingszeiten für den Sommer werden wir im Spätwinter veröffentlichen. Geplant ist, dass wir im nächsten Jahr mit einer Mannschaft über 18 Jahren an den Start gehen. Und darunter auch ein Jugendteam gründen. (Tobias Nordmann)
Hier ist ein Video zum Training im Hallenbad – produziert von Martina Gruss:
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Die Kilometer sind nicht wichtig. Draußen sein ist wichtig.
Der Schnappschuss hat einen Moment eingefangen, der spürbar mehr ist als nur dieser Moment. Ein Stück Leben eingerahmt in ein Bild. Es geht um eine Frau, die schon immer lieber draußen war als drinnen. Heute wie damals mit Anfang 20. Genau. Die junge Frau ist Heidi Meißner, und hier ist das Porträt.

Heidi war schon immer Heidi. Nicht Adelheid, nicht Heidemarie – einfach Heidi. Geboren 1954 im ländlichen Esborn in Wetter. Nah an der Natur. Papa und Mama lassen das Kind draußen spielen. Der Onkel ist Pferdezüchter. „Ich bin praktisch draußen aufgewachsen.“
Als Teenager reitet sie viel und ausdauernd. Und sie reitet nicht nur einfach so herum, wie man das als Pferdeliebhaber in unserer Gegend wohl oder übel eben tut. Sie reitet die Pferde zum Decken und dann wieder zurück – durchs Felder und Wiesen. Sie reitet Pferde so, wie sich das in einer Züchterei ergibt: mal aus Spaß, mal wegen irgendwelcher Erfordernisse des Zuchtbetriebes. Deswegen sitzt sie auf dem Foto auch so selbstverständlich auf dem Pferd, als würde sie da ganz natürlich hingehören.
Schnitt, Zeitsprung
Heidi ist die in ihrer grünen Tupperschüssel. Zarte Gestalt, aber zäh, bald 72 Jahre alt. Und in Gesellschaft immer am Plappern (sag ich). Stimmt doch gar nicht (sagt sie). Immer draußen. Sie kommt mit dem Fahrrad aus Herdecke, holt ihr Boot aus dem Schuppen und kajakt den Hengsteysee entlang. Sie paddelt so, wie ein Dieselmotor läuft, wenn er warm ist: Immer schön gleichmäßig, immer weiter. Weil es auch etwas Meditatives hat. Man lebt beim Paddeln sehr in der Gegenwart, und wenn man immer weiterpaddelt, kann man die Gegenwart so weit ausdehnen, dass sie nach hinten gesehen zur Vergangenheit wird und nach vorne die Zukunft berührt. Sie kajakt durch die Geographie Europas. Wieviele Kilometer sind es bis jetzt geworden? Ach Gott. Das Kilometerzählen… ist das denn so wichtig? Das Wichtige ist doch etwas anderes: Das Ungebunden sein. Entscheiden, ob man irgendwo einen Tag oder zwei oder drei bleibt, und dann weiterfahren. Sie wandert auch gerne zu Fuß oder mit dem Rad. Egal wie: Hauptsache, viel draußen. „Ich fühle mich draußen am wohlsten. Seit meiner Pensionierung bin ich nur noch draußen.“

Und vorher war sie auch schon viel draußen. Von 13 Jahren an bis 26 ist sie viel geritten. In der Studienzeit: Reiten und Rudern. Auf Fehmarn hat sie einen Segelschein und einen Surfschein gemacht. Das ist auch ein Erbe ihrer Eltern, denn die liebten das Meer.
Das Reiten hat in ihrer Studienzeit aufgehört. Weil ein Pferd kein Sportgerät ist, sondern ein Lebewesen mit Bedürfnissen; man muss jeden Tag da sein, und sich um das Tier kümmern. „Das ging irgendwann nicht mehr“, sagt sie. Studium und Beruf brauchen halt auch ihre Zeit. Sie wurde Lehrerin und unterrichtete Mathe und Erdkunde. Aber ein Kajak, das ging. Sie ist zu Sport Schröer gefahren, hat ein leichtes GFK-Diolen-Kajak gekauft, hat das Boot ihren Eltern gezeigt und es dann in die Ruhr eingesetzt. Dort hat sie die Leute der Wittener Kanugemeinschaft kennengelernt. Zu der Zeit ist sie viel gefahren, hat auch drei Jahre ein Fahrtenbuch geführt, und dann keine Lust mehr gehabt – also auf das Fahrtenbuch. Auf das Kajakfahren schon.
Heidi trug eine länger andauernde Begeisterung für Kanada mit sich herum, und als sie das erste mal eine Kanutour in Schweden gemacht hat, da dachte sie „das ist ja Kanada in klein.“ Es folgten etliche Touren in Schweden und Norwegen. In Dänemark, in Irland, auf Island, und ganz viel in Frankreich; da waren es unter anderem „die allen Kanuten bekannten Flüsse wie Ardeche, Tan, Dordogne, die Loire und auch weniger prominente Flüsse.“ Meistens schön, manchmal ziemlich anstrengend.

In dieser ganzen Zeit von 1992 bis 2021 hat sie ihre Touren nicht in ein Fahrtenbuch eingetragen. Die Fahrt war das Ziel, nicht die Bilanz. Auch wenn die Fahrt schon mal zermürbend sein konnte: „Ich hatte mal eine Fahrt, da hat es vier Tage nur geregnet. Am dritten Tag waren alle Brocken nass.“ Aber es gibt dann die anderen Momente: Wenn man die Natur genießen kann, sich mal auf eine Kiesbank legen kann, oder einfach schwimmen geht.
Dann gibt es noch einen Punkt, über den sie nicht gerne redet: 20 Jahre hat sie mit ihrem Lebensgefährten Ralf Touren gemacht. Dann kam die Coronazeit. Nach Corona wurde er schwer krank.
Sie wollten noch so viele Touren machen, und dann war sie alleine.
Im KCH hat sie sich zu den Winterpaddlern gesellt. Kommt nach wie vor mit dem Fahrrad, paddelt Kilometer um Kilometer, und wenn sonst keiner kommt, dann kommt Heidi und paddelt auch alleine.
Und auf wieviel Kilometer kommt man nun, wenn man das so über Jahrzehnte macht, frage ich. Noch einmal. Antwort: Ach, so einmal um den Globus oder mehr.

Das wird wohl hinkommen. Seit 2022 ist Heidi beim KCH. Bei uns hat sie wieder angefangen, Fahrten zu dokumentieren. Und da sind alleine 10 000 Kilometer zusammengekommen. Der Globus hat rund 40 000 Kilometer. Aber wie gesagt, das ist nicht wichtig.
Wichtig sind ihr Geborgenheit und Freiheit. Wobei: „Freiheit ist nicht, tun zu können was man will, sondern nicht das tun zu müssen, was man nicht will.“ Die Geborgenheit ist mit ihrem Ralf weggebrochen. Die Freiheit ist geblieben.
Und das draußen sein. Das gilt für die junge Frau auf dem Pferd genauso, wie für die 72-Jährige in ihrem Boot.
(Ralf Schaepe)

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Die Strömung soll es richten: Ausbaggern ist nicht mehr…

Baggerschiffe bei der Arbeit (unten rechts) – etwa zwischen 1927 und 1929 – also zu der Zeit, als der Hengsteysee angelegt wurde. Der Hengsteysee wird absehbar nicht wieder ausgebaggert. Der Grund: Zu aufwendig, zu teuer. Um zu verhindern, dass der See über die Zeit immer mehr verlandet, plant der Ruhrverband etwas anderes: die Strömung im See könnte so geändert werden, dass sich Sediment nicht mehr ablagert, und dass auch bestehendes Sediment weggespült wird. Die Sache muss aber noch erforscht werden.
Die zunehmende Verlandung des Hengsteysees ist ein immer wiederkehrendes Thema – vor allem unter den Seglern, aber auch unter den Kanuten in unserem Verein, in den Nachbarvereinen und in den Gesprächen, die sowohl die IG-Hengsteysee als auch Stadt.Land.Ruhr mit dem Ruhrverband geführt haben. Und auch am Harkortsee taucht die Frage immer wieder auf: Wird der See nicht alle 30 Jahre oder so in etwa neu ausgebaggert? Nein, wird er nicht. Unser Gesprächspartner war in den letzten Monaten vor allem Christoph Gerbersmann als Finanzvorstand und damit als zweiter Vorsitzender des Ruhrverbandes Essen.
Zuletzt wurde der See 1989 ausgebaggert, der Harkortsee wurde einige Jahre später auf durchschnittlich 2 m Wassertiefe gebracht. Dass sich das nicht wiederholen wird, hängt vor allem Mit Aufwand und Kosten zusammen.
Ausbaggerung kostet mehr als 80 Mio Euro
Nach Berechnungen des Ruhrverbandes kostet die Ausbaggerung alleine rund 20 Mio Euro – und zwar pro See. Das wäre aber nur der Sonderpreis, wenn man den ausgehobenen Schlamm direkt nebenan am Ufer deponieren könnte. Und genau das geht nicht mehr. Es gibt keine Flächen, Narturschutzgründe sprechen zudem dagegen, den belasteten Schlamm einfach irgendwo in die Botanik zu kippen. Gerbersmann: „An beiden Seen – und ganz dramatisch am Hengsteysee – ist praktisch null Fläche, auf der man ablagern könnte.“ Am Harkortsee gäbe es nur eine theoretische Fläche: Dort, wo derzeit der Campingplatz ist. Den zu räumen, gilt als politisch undurchsetzbar.
Was man früher gemacht hat, nämlich am Hengsteyseeende Flächen einzudeichen und dahinter Schlamm aufzuspülen, bekäme man heute schlicht nicht mehr genehmigt.
Bliebe noch, den Schlamm irgendwie irgendwo anders zu entsorgen. Das ist noch nicht konkret ausgerechnet worden, aber die Kosten für Entwässerung des Schlamms, Transport und Endlagerung dürften höher liegen, als die für die eigentliche Ausbaggerung. Das heißt: Die Gesamtkosten dürften mehr als 80 Mio Euro betragen.
Auf der anderen Seite möchte auch der Ruhrverband den See als solchen erhalten – zumal das Pumpspeicherkraftwerk seinen Wasserbedarf nicht aus dem Trockenen schlürfen kann.

Flach und mit Elodea verkrautet: Hengsteysee im Sommer. Die zunehmende Verladnung des Sees begünstigt auch das Wachstum der Elodea. Was der Ruhrverband stattdessen plant: Strömungsänderungen. Die Idee geht im Grundsatz so: Man verändert durch wasserbauliche Maßnahmen den Lauf der Strömung im Hengsteysee. Bislang wird die dominiert durch den Zulauf der Ruhr, den Ruhrlauf selbst, den Ablauf am Stauwehr, und sie wird ergänzt durch die Aktivität des Pumpspeicherwerkes.
Eine neue Strömung soll es richten
Der Ruhrverband hat die Uni Duisburg-Essen und die Fachhochschule Münster beauftragt, der ganzen Sache im Rahmen eines Forschungsauftrages auf den Grund zu gehen.
Drei große Fragen sollen beantwortet werden:
1.) Kann die Idee, den Strömungsverlauf durch wasserbauliche Maßnahmen zu ändern überhaupt funktionieren? Kann man die Sedimente im See auf andere Art umlagern und dadurch wieder Stauvolumen gewinnen?
2.) Was bedeutet das für die Gebiete flussabwärts?
3.) Welche Maßnahmen zur Reduzierung des Sedimenteintrages aus dem Oberlauf sind möglich?
Insgesamt spielen bei dem Forschungsauftrag strömungstechnische Dinge eine Rolle, also: was passiert bei verschiedenen Wasserständen und Fließgeschwindigkeiten? Und: Was wären die ökologischen Konsequenzen?
Schließlich will man vermeiden, dass das Ökogleichgewicht der Seen zusammenbricht, und man will auch vermeiden, dass sich die Sedimente flussabwärts irgendwo ungeplant sammeln. Konkreter kann man die Risiken noch nicht einschätzen, denn die Sache solle ja erst noch erforscht werden.
W e n n die Beeinflussung der Strömung eine Lösung wäre, dann weiß man das nicht vor 2029 oder 2030, denn das Forschen braucht so viel Zeit. Und etwa zu diesem Zeitpunkt könnten dann erst wasserbauliche Projekte beginnen. Aber auch danach könne man nicht erwarten, dass der See wie eine Badewanne ausgespült wird. Man hofft eher, dass man das Sediment in der Nähe der Hauptströmung bewegen kann, den Hengsteysee zu verlassen.
(Ralf Schaepe)
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Da ist ’ne Menge passiert…
2025 nach Chr. Geburt. Ganz Deutschland ist von schlechter Stimmung befallen.
Politisch, wirtschaftlich und sonstwie kann man das vergangene Jahr in die Tonne kloppen. Sagen viele so. Nur ein kleiner Verein am Hengsteysee hört nicht auf, der schlechten Stimmung Widerstand zu leisten. Auch da ist das Leben nicht immer leicht – aber es gibt Grund zur Hoffnung, und ein paar Fundamente wurden im Jahr 2025 gelegt.
Tasächlich ist im letzten Jahr eine Menge passiert – will sagen: Es wurde in die Substanz und in die Verbesserung von Verein und Vereinsheim investiert.
Im Einzelnen:
Der Flur ist saniert worden – Kostenpunkt: 12 000 Euro insgesamt. Davon wurden 80 % über einen Fördertopf der Stiftung der Sparkasse an Volme und Ruhr übernommen. Vom Vereinskonto flossen also nur 2000 Euro.
Früh im Jahr 2025 wurden die morschen Holzstege der Segler gegen Gitterroste ausgetauscht. Die Roste sind bereits 2024 angeschafft worden, aber die Arbeiten und damit das sichtbare Ergebnbis gab es 2025.
Die Kanupolospieler bekamen vier nagelneue Poloboote und die dazugehörigen Paddel. Von den Gesamtkosten über 3200 Euro hat die Bezirksvertretung Nord 1500 Euro aus ihren Mitteln beigesteuert – auch hier eine satte Ersparnis für den Verein.
Der KCH hat bei den Fördermitteln aufgepasst – und viel Geld gespart
Ein neuer Aufsitzrasenmäher ist angeschafft worden, der Saunaofen war kaputt und wurde ersetzt, die Spülkästen im Toilettenraum sind erneuert worden. Dazu haben wir auch einen neuen Schwung Vereinskleidung bekommen, so dass wir auf Vereinsveranstaltungen angemessen gekleidet herumlaufen können. Das war zwar keine Investition, weil die Mitglieder ja ihre Kleidung selbst bezahlen – aber es ist auch eine Verbesserung in Sachen Außendarstellung im Jahr 2025.

Im Vereinsbus muss man nicht mehr frieren, wenn es kühl ist: Das Fahrzeug wurde fit gemacht und hat nun einen neuen Zahnriemen, neue Allwetterreifen – und eine wieder funktionierende Heizung.
Im Glaskasten, im Fitnessraum und in den Umkleiden sorgt eine Wärmepumpe schnell für angenehme Raumtemperatur – ein echter Komfortgewinn, gerade, wenn man im Winter und in den Übergangszeiten von draußen kommt. Und ein echtes Schnäppchen: Die Wärmepumpe hat summasummarum mit 15 000 Euro zu Buche geschlagen. Eine Förderung über das Servicezentrum Sport in Hagen hat davon 7000 Euro übernommen und den Kostenblock damit deutlich verringert.
Fazit: Der KCH ist hübscher, präsentabler, praktischer und sicherer (Stege) geworden. Und frieren müssen wir auch nicht.
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Nikolausfahrt 2025 auf der Weser
Mit14 Paddler/innen in zwei 7-er Kanadiern verbrachten wir zwei herrliche Paddeltage (vom 29.11.2025 bis 30.11.2025) auf der Weser. Natürlich mit Nikolausmütze. Ohne die wäre ein Mitpaddeln nicht möglich gewesen. Das strenge Auge des Fahrtenleiters Klaus, ließ keine Ausnahme zu!
Das Wetter spielte halbwegs mit; kein Regen! Für die Jahreszeit zu warm.
So sollte es die beiden Tage auch bleiben.
Einige Wohnwagenfahrer/innen hatte sich schon einen Tag zuvor am Rintelner Kanuclub niedergelassen, so dass die andere Hälfte der Teilnehmer/innen mit dem Bus, Hänger und den aufgeladenen Kanadiern pünktlich um 7.00 Uhr den Kanu Club Hagen verließen.
Fahrer war wie in den letzten Jahren Ralf, der leider ohne Unterstützung von Birgit die Augen nun selbständig aufhalten musste, während die Mitreisenden weiterhin ihre Augen pflegen konnten.
Noch bevor die Boote abgeladen und ins Wasser gelassen wurden, kam der Nikolaus mit einer Überraschung, unterstützt von Dorothe, die ihm beim Packen der Präsente zuvor half.
Der Start war in Hameln am Samstag für 9.30 Uhr festgelegt worden, um gegen 14.00 Uhr in Rinteln anzukommen
Die Steuermänner versuchten die Boote nach Gewichtsklasse und Seitenlage (Back- Steuerbootseite sollte möglichst ausgewogen sein), sowie nach Paddelvermögen zu besetzten, um eine gleichmäßige Geschwindigkeit und Geradeauslauf der Boote zu gewährleisten.
Aber, alle Paddler/innen hatten Ihre Lieblingsseite oder eine(n) Lieblingsnachbarin oder Lieblingsnachbarn. Also mussten die Steuermänner ordentlich „ackern“.
In Großenwieden, etwa auf halber Strecke nach 14 km, machten wir eine ausgiebige Pause. Diesmal waren die Toiletten geöffnet, so dass ein Halt unterwegs nicht nötig war, denn um der Kälte nicht nur durch kräftiges Paddeln zu entgehen, wurde auch der Blutkreislauf durch Zufuhr von entsprechender Flüssigkeit mit Nuss- und Birnengeschmack angeregt.
Dieser Umstand beflügelte die gute Laune an Bord enorm, so dass das ein oder andere Lied gesungen wurde, wobei sich Marlis durch Textsicherheit einen Namen machte.
Als wir in Rinteln gegen 14.30 Uhr ankamen, hatte Dorothe schon für den gedeckten Kaffeetisch im Bootshaus gesorgt, so dass wir in gemütlicher Runde den selbstgebackenen Kuchen genießen konnten, bevor sich vier Fahrer in Richtung Porta aufmachten, um den Bus mit Hänger und zwei PKWs zur Aussatzstelle zu bringen.
Es gab auch alte Elvissongs
Dann ging es gegen 17.00 Uhr in Richtung Rinteln – Innenstadt auf den anheimelnden Weihnachtsmarkt mit seiner bewundernswerten Illumination und dem köstlichen Angebot an Speisen und Getränken.
Auf der Bühne spielte ein Duo alte Elvis Songs. Die Rhythmen ließen unsere Hüften schwingen und der Glühwein tat sein Eigenes dazu.
Wie schon in den Jahren zuvor, wurden wir im Restaurant freundlich empfangen und zuvorkommend bedient. Wir konnten uns an den vielfältigen Speisen laben und genossen die Wärme. Alle verließen hochzufrieden das Lokal in Richtung Kanuclub und vergaßen auch nicht noch einen Absacker auf dem Weihnachtsmarkt für die Verdauung zu nehmen.
Am Sonntag gestaltete sich das Frühstück durch ein großes, mitgebrachtes Angebot an Käse, Aufschnitt, Marmelade und Brot aller Sorten. Auch das Müsli durfte nicht fehlen.
Die Bootsbesatzung änderte sich. Marlis verließ das Boot und Dorothe übernahm ihren Platz, so dass die Mannschaft wieder komplett war.
Am ersten Tag waren es 28 km; am zweiten werden es 24 km sein, mit einer Pause in Veltheim an der Fähre, die im Winter den Betrieb einstellt.
Gut gestärkt ging es auf den Bach für die letzten 12 Flusskilometer bis zum Ausstieg nach Vössen.
Die Boote wurden verladen. Die Gruppe trennte sich. Einige fuhren mit dem Bus zurück nach Hagen, die anderen bestiegen die abgestellten PKWs, um in Rinteln die Wohnwagen abzuholen.
Der Abschied nach einer derart erlebnisreichen Paddeltour ist immer mit Wehmut und der Hoffnung auf weitere tolle Vereinsfahrten verbunden, möglichst auch im Dezember 2026.
Klaus Manegold


















