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    ’n paar Fotos vom Sommerfest

    Unser Sommerfest hatte so gerade eben noch Glück mit dem Wetter.

    Am Morgen gab es noch zwei überraschend deftige Schauer, und dann wurde es wettertechnisch…. naja. So mittel. Macht aber nix. Man konnte draußen sein und sommerfesteln. Und davon gibt es Beweisfotos:

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    Spritzige Tour de Ruhr 2025

    Es war eine traditionelle Tour – verbunden mit einer gänzlichen neuen Erfahrung: Zum ersten mal konnten die Mitfahrer bei der Tour de Ruhr am Ende des Hengsteysees geschleust werden.

    Die Ruhr geht immer.

    Ein Paddler-Leben ohne drei Tage auf unserem Vereins-Hausbach mit tollen Vereinsmitgliedern zu paddeln ist zwar möglich, aber nicht erstrebenswert.

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    Top Fotos vom Seeleuchten 2025

    Die, die da waren, waren begeistert – sowohl unsere Aktiven des KCH und der befreundeten Clubs am See, als auch die Zuschauer.

    2000 bis 2500 Leute waren am Mittsommertag am See, um sich von den beleuchteten Booten bei Dunkelheit bezaubern zu lassen.

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    Drei Tage Spass inne Backen

    Im Veranstaltungskalender steht für den August die „Tour de Ruhr“. Die ist ein echtes Leckerchen, und sie ist für Anfänger geeignet, sofern diese schon ein paar Paddelschläge gemacht haben. Deshalb haben wir die Tour auch so gut wie jedes Jahr im Programm.

    Die Ruhr ist nicht nur rein zufällig unser Heimatgewässer. Sie ist auch ausgesprochen abwechslungsreich. Ich mag es jedenfalls, dass die Ruhr zeitweise fast aussieht wie ein unentdeckter Arm des Amazonas – um nur 500 m weiter dann das volle Programm eines „Freizeitflusses“ mit Vereinen, Datschen, Restaurants und Gaststätten zu bieten. Und ein bisschen Geschichte des Ruhrgebietes bekommt man durch Gucken nach links und rechts kostenlos dazu, und zwar mit der rattenscharfen Grafikauflösung des real life.

    Pause auf der Kiesbank.
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    Gestatten: Kaiser. Heinz Kaiser.

    Wenn man morgens auf das Clubgelände kommt, kann es gut sein, dass sein knallroter Porsche im Schatten unter dem Baum neben den Wohnmobilen steht. Und wenn er da steht, dann ist Heinz Kaiser entweder in seinem Wohnwagen oder bei seinem Freund Hans Winterhoff nebenan oder auf der Terasse. Oder er schlendert tiefenentspannt von einem dieser Punkte zu einem der anderen. Mittags kann das genauso gut so sein, oder auch abends. Würde man ein typisches Bild vom Clubgelände malen, dann müsste irgendwo auf dem Bild Heinz zu sehen sein.

    Heinz ist oft da. Und er ist schon sehr lange da. Sehr lange heißt: Wir messen die Zeit nicht in Jahren, sondern in Jahrzehnten. Genaugenommen ist Heinz seit 1954 im Kanu Club Hagen.

    Der Kanu Club ist 1953 gegründet worden, die Anfänge waren aber wohl fließend (das genau zu recherchieren, wäre eine eigene Geschichte). Das war im Jahr acht nach dem II Weltkrieg. Die Dortmunder Brücke über den Hengsteysee lag zu dem Zeitpunkt in Trümmerstücken im See, das Strandbad (dort, wo das Strandhaus ist) war zerstört.

    Die zerstörte Brücke über den Hengsteysee. Sie wurde 1954 wieder aufgebaut.

    Im unteren Teil des Strandhausgebäudes hatten Kajakenthusiasten ein Bootslager. Ein Freund von Heinz hatte dort einen Faltbootzweier – und er suchte einen Kumpel, der mit ihm paddelt. So kam Heinz etwa 1950 aufs Paddelboot.

    Als Heinz in das Paddelbusiness einstieg, ging es so langsam aufwärts – nicht nur da spiegelt sich sein Leben in der Deutschen Geschichte; Heinz war mit etwa 15 oder 16 Lehrling als Stahlbauschlosser beim Hörder Hüttenverein.

    Hinter ihm lag in dem Alter bereits eine wechselvolle Lebensgeschichte mit vielen Stationen: In Dortmund geboren ist er der jüngere von zwei Brüdern. Seine Eltern kam aus Ostpreußen, und dorthin zog die Mutter etwa 1941. Ziel war der Kreis Mohrungen.

    Sein Vater blieb aus beruflichen Gründen in Dortmund, sein Bruder wurde zur Wehrmacht eingezogen.

    Ein paar Jahre später machte sich die Mutter mit Heinz auf den Weg zurück: Die Mutter wollte wieder „heim ins Reich“, wie man damals sagte. Der Grund war mehr als zwingend: Die Rote Armee stand vor ihrer Winteroffensive (sie erreichte Mohrungen im Januar 1945). Heinz war da noch keine zehn Jahre alt, und auch in diesem Punkt ist es eine typische Geschichte.

    Das erste Ziel der Mutter war Eisenach: das war aber schon zerbombt. Es ging weiter nach Gräfentonne in Thüringen. Dann folgte eine Irrfahrt im Güterzug über Hannover Richtung Norden, dann ein Schlenker, und es ging Richtung Ruhrgebiet: 1946 kamen sie in Dortmund an. Der Krieg war vorbei, man konnte an seinem Leben bauen.

    Wie gesagt also, 1950 fing das mit dem Paddeln an. Zu seinem Faltbootkumpel ging es erst noch per Zug von Dortmund Süd nach Herdecke, dann zu Fuß zum Hengsteysee. In der Paddlerszene am Strandhaus entwickelten sich die Idee, dann der Kanu Club und dann das Clubhaus.

    Undatiertes Bild, Heinz winkt links in die Kamera.

    Heinz schaffte zwischenzeitlich seine Lehre und wurde 1953 als Schlosser übernommen. Mit den Jahren reichte es für einen Motorroller, mit dem pöttgerte er vier Jahre zum See und zum Boot.

    Heinz sagt „Ich war erst Sonntagspaddler, dann Wanderfahrer.“ Gewandert ist er auf der Ruhr, der Lenne und auf der Lahn. An einen Urlaub auf dem Edersee kann er sich erinnern, und an einen von Herzhausen über den Edersee bis Porta Westfalica.

    Auch in Frankreich war er mit dem Boot.

    Zuhause (also am See…) gab es immer wieder Arbeiten am Clubgelände und am Clubhaus.

    Im Job schaffte er einen damals entscheidenden Sprung im gesellschaftlichen Statusgefüge: Den vom Arbeiter zum Angestellten. In einem Abendkurs an der Fachhochschule Dortmund legte er dann im Februar 1975 die Prüfung zum staatlich geprüften Techniker Fachrichten Maschinenbau ab.

    Irgendwann, auf irgendeiner Tour fuhr er sein Boot kaputt. Und es wurde nie wieder repariert. Heinz stieg aufs Fahrrad und auf Fahrradtouren um.

    In den 90er Jahren wurde Heinz Leben wieder von den Zeitläuften bestimmt: Aus dem Hörder Hüttenverein war Hoesch geworden, aus Hoesch wurde Krupp. Aus Krupp wurde ein Sozialplan, und der führte ein paar Jahre später in die Rente.

    Heinz überlegte kurz, ein Haus zu bauen. Aber für wen? Er hatte nie geheiratet. Also entschied er sich für einen Porsche anstatt für ein Haus. Erst ein 944er, dann der 911er.

    Warum es ein Porsche wurde? So recht kann Heinz die Frage gar nicht beantworten.

    Naja, jedenfalls ist der Porsche 911 immer noch da. Parkt im Schatten des Baumes oder vor dem Haus seines Freundes Hans Winterhoff. Und das ist auch gut so.

    Heinz ist am 8. Juli 90 Jahre alt geworden. Lieber Heinz, herzlichen Glückwunsch!

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    Betrugsmails: Vereine im Visier

    Ganz böse Falle – es geht um Betrugsversuche, und dieser Betrugstrick wirkt einigermaßen plausibel. Also: E-Mail-Betrüger haben versucht, über Mails, die angeblich von Lars kommen Geld zu machen. Marlies ist in diesen Tagen fast Opfer geworden – und ganz ohne Schaden ist sie nicht davongekommen.

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    Seeleuchten: Das wird am 21.6.2025 bei uns passieren

    Auch schon vor dem Dunkelwerden gibt es Gelegenheit zum Quatschen und Gucken.

    Über das Seeleuchten konntet Ihr ja schon im Mainewsletter nachlesen. Jetzt noch das Programm, so weit wie es bislang steht.

    Am 21.6. ist das Seeleuchten. Die Vorbereitungen und Absprachen mit befreundeten Vereinen und Paddlern laufen. Das Programm:

     

    14:00 Uhr Kaffee und Kuchen vereinsintern inklusive Aufbau und Dekoration des Vereinsgeländes.

    Birgit Borringo kümmert sich mit anderen m Verein darum, dass das klappt – herzlichen Dank dafür! Birgit bittet um Kuchenspenden.

     

    19:00 Uhr: Etwa um diese Zeit kommen zwischen 30 und 40 Boote bei uns am Steg an: Von der SGHS, dem Uni-Segelclub, der DLRG, von den Paddlern im Rückstaubecken, von der Insel – und erstmalig auch vom Kanuverein Wasserwanderer Hagen.

     

    21:00 Uhr. Das ist die Zeit, in der wir uns fürs Losfahren fein machen.

    Ab dann drehen wir unsere Runden – entweder einigermaßen koordiniert in ovalen Bahnen mit Parade vor dem Strandhauspublikum, oder wild durcheinander, wie es letztes Jahr in der Realität war… das kommt drauf an.

     

    Etwa gegen 23:00 Uhr: Letzte Runde und Heimkehr in den Hafen. Die Gäste haben zumindest die Information bekommen, dass sie auf unserer Zeltwiese übernachten können. Damit können logischerweise auch ihre Boote an unserem Steg bleiben.

     

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    Seeleuchten 2025: Chillen zur Sommersonnenwende

    Der erste Versuch hat super funktioniert: Im letzten Jahr gab es das „Seeleuchten“ an Hengstey- und Harkortsee.

    Die Idee kommt von der Dachvereinigung der Wassersportler „Stadt.Land.Ruhr“. Jetzt gibt es die Version „Seeleuchten 2025“ am 21. Juni.