Autor-Archiv Susanne Wagner

VonSusanne Wagner

Sechsmal Gold und siebenmal Bronze

Das waren die sportlichen Erfolge Ende April und Anfang Mai auf der Kanu-Rallye-Ruhr, auf der Weser Marathon und auf der Weser-Tiden-Rallye.

Angefangen haben wir mit 5 Teilnehmern unseres Vereins bei der Kanu-Rallye auf der Ruhr. Es ging von Witten bis nach Bochum Dahlhausen. Da die Ruhr sehr viel Wasser führte und ein streckenweises Befahrungsverbot bestand, war eine Weiterfahrt nach dem Bronzeziel vom Veranstalter abgesagt worden. Bis auf eine gesperrte Bootsgasse waren alle Wehre gut fahrbar und am Ziel konnten wir uns mit Erbsensuppe vor der Heimfahrt stärken.

Auf der Weser Marathon traten am ersten Maiwochenende drei Teilnehmer vom KCH an. Das Wetter war auch hier wieder perfekt für diese ambitionierte sportliche Herausforderung; meist bedeckter Himmel und daher nicht zu warm aber trocken. Auch die Weser führte gut Wasser und so hatte die Weser eine ordentliche Strömung, die uns dabei half, die gewählten Streckenabschnitte zu bewältigen. Ein besonderer Glückwunsch gilt hier dem Zweier-Team Ralf und Birgit, die ihr Debüt auf der Weser Marathon mit unserem neuen Vereins-Zweier „Zweierlei“ feiern konnten!

Auf Weser-Tiden-Rallye war der KCH wieder mit 5 Teilnehmern vertreten. Allesamt erreichten bei herrlichem Wetter und gutgelaunt das Goldziel. Eingewöhnen konnten wir uns bereits zwei Tage vorher bei der „Anfahrt“. Diese ging mit Gepäck in zwei Etappen von Lesum nach Nordenham die Weser abwärts. Übernachtet haben wir in unseren Zelten auf dem Harriersand. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein Rahmenprogramm des Veranstalters mit Frühstücksangebot, Grill und Vortrag über eine neue Wattpaddler-App. Der gebotene Rahmen übertraf auch dieses Mal wieder die ohnehin hoch gesteckten Erwartungen.

In Summe haben wir damit, neben der individuellen sportlichen Leistung der Beteiligten, mit 5 Teilnehmern auf zwei der Verbandsfahrten auch wieder wertvolle Punkte für die Bezirkswertung sammeln können. Damit steuern wir für dieses Jahr sicherlich eine bessere Bezirksbewertung als im vergangenen Jahr an, wo es nur für den letzten Platz reichte.

VonSusanne Wagner

Seeleuchten 2024

Im Rahmen der Sonnwendfeier wollen wir am 22.06.2024 nachts eine Lichterfahrt auf dem Hengsteysee durchführen. Geplant ist, so viele Boote wie möglich, also Segelboote, Canadier jeder Größe und gerne auch Einer- und Zweierkajaks, möglichst einfallsreich mit Lichtern zu schmücken und vorzubereiten.

Auf dem Wasser geht es dann nach Sonnenuntergang los, kurz nach 22:00 Uhr werden die Boote also ins Wasser gelassen und geben bis 23:00 Uhr hoffentlich ein imposantes Bild ab.

Beteiligen wollen sich auch unsere Nachbarvereine SGHS und die Segelgruppe der FS 98; beide Vereine wollen mit Ihren Booten in „unseren“ Seeabschnitt kommen.

Vorher kann natürlich wieder gegrillt werden und nach der Nachtfahrt werden sicherlich viele auf der Vereinswiese in ihren Zelten übernachten.

Das Seeleuchten findet als gemeinsame Veranstaltung der Hagener Vereine unter der Schirmherrschaft der Vereinigung STADT.LAND.RUHR statt, die auch die Genehmigung für die Nachtfahrt bei der Stadt für den Hengsteysee und für den Harkortsee eingeholt hat. Damit soll auf beiden Seen an diesem Tag jeweils eine Lichterfahrt stattfinden.

Wir freuen uns auf zahlreiche Beteiligung.

VonSusanne Wagner

Bauwagen für die Vereinsjugend

Sicherlich ist es euch schon aufgefallen, dass wir einen Bauwagen auf dem Geländer stehen haben. Diesen konnten wir für die Vereinsjugend von den Pfadfindern aus Boele günstig erwerben. 

Ein passender Stellplatz wurde beim Arbeitseinsatz vorbereitet, sodass der Bauwagen dort sicher und stabil stehen kann.

Passend zum Anlass haben wir eine Förderung der Stadt Hagen in Höhe von 500 € für die Jugendarbeit bekommen. Bezirksbürgermeister Heinz-Dieter Kohaupt besuchte am 14. April unseren Kanu-Club und hat sich ausführlich über die Aktivitäten für Jugendlichen informiert. Abschließend fand die Scheckübergabe statt, was wir mit einem gemeinsamen Foto dokumentiert haben.

Die Vereinsjugend hat schon ganz viele Ideen wie sie den Bauwagen in den nächsten Wochen und Monaten selbst ausbauen und gestalten möchte.

 

VonSusanne Wagner

Anpaddeln 2024

Es ist Sonntag, der 17 März 2024 um 10:00 Uhr. Zweiundzwanzig aktive Paddler finden sich auf dem Vereinsgelände ein, um die neue Saison mit einer Paddeltour vom Schwerte bis zum Bootshaus zu begrüßen.

Mit dem Vereinsbus fahren wir zur Einsatzstelle am Kanu Verein Schwerte, von wo es mit zwei Siebener Canadiern und 6 weiteren Booten aufs Wasser geht.

Bei strahlendem Sonnenschein und guter Strömung geht es die Ruhr runter. Die Ruhr ist am Wehr Westhofen wieder aufgestaut und wir können im Oberwasser gut anlanden und die Boote umtragen.

Im Unterwasser wartet dann aber doch noch ein Hindernis auf uns. Durch die vergangenen Hochwasser sind die Treppe und das Stegfundament knöcheltief mit Schlamm bedeckt, den die Ruhr während des Hochwassers abgeladen hat. 

Zum Glück kommt dieses Hindernis nicht ganz überraschend, vielmehr kannten die Winterpaddler das Problem bereits und haben dafür gesorgt, dass ein Spaten mit an Bord eines Canadiers ist.

Während Jochen, Lothar und Ronny sich der schweißtreibenden Arbeit am Spaten widmen, stärkt sich der Rest der Gruppe mit Schoko-Osterhasen, gibt den Arbeitenden gute Ratschläge und dokumentiert die Arbeit fotografisch.

Nachdem Treppe und Steg freigelegt sind, werden die Boote schnell wieder ins Wasser gelassen und weiter geht es die letzten knapp 7 Kilometer zurück zum heimischen Bootshaus.

Dort angekommen warten Dorothe und Klaus bereits mit Kaffee und Kuchen auf die „Anpaddler“. 

Der neue Vereinszweier wird getauft und zwei weitere Vereinsboote erhalten zur Einweihung ihres neuen Schriftzuges ebenfalls einen guten Schluck Sekt auf den Bug. 

Damit tragen nun die Vereinsboote „Zweierlei“, „Einerlei“ und „Hornisse“ eine ordnungsgemäße Beschriftung, mit der sie auch auf offiziellen Schifffahrtsstraßen eingesetzt werden können.

Gemeinsam lassen wir den Tag auf der Terrasse ausklingen und freuen uns auf eine schöne Paddelsaison 2024.

VonSusanne Wagner

Grünkohlwanderung 2024

Bei der diesjährigen Grünkohlwanderung war das Wetter doch deutlich nasser als in den letzten Jahren. Es haben sich trotz der schlechten  Wetteraussichten 43 Wanderer zusammengefunden. Eine lange sowie eine kurze Wanderung starteten vom Roadstop in Dortmund. Für die lange Tour gab es kleine Wege über den Klusenberg, während die kleine Strecke direkt zum Kaiser Wilhelmdenkmal führte. Von dort an der Naturbühne vorbei zum Haus Ebberg. Gemeinsam ging es über kleine Pfade ins Wannebachtal und weiter zum Grünkohl  bei Haus Hunke.

Auch in unserer nahen Umgebung lassen sich schöne und für viele noch unbekannte Wege finden. Wenn ihr Ideen zu weiteren Wanderungen habt und diese auch führen wollt, meldet euch. Über Newsletter und Homepage ist die Ausschreibung komfortabel und einfach geworden. Das Fahrtenprogramm ist nur ein Rahmen, der hoffentlich durch viele weitere Veranstaltungen ergänzt wird.
Eure Friederike

VonSusanne Wagner

Ich glaub, ich fahr im Wald… – Paddeln im Spreewald

[ape-gallery 4325]Nach einer Woche paddeln im Spreewald dachte ich, es wäre vielleicht ganz gut, ein paar Informationen und Tipps für andere interessierte Paddler im Verein zusammenzustellen.
Zusammen mit einem Kumpel bin ich Anfang September dort gewesen; Wir hatten eine Woche Zeit und waren auf der Suche nach Natur und Wasser und Boot…- Der Spreewald bietet sich genau dafür an. Ich werde dort ganz sicher noch einmal hinfahren.
Der Spreewald ist eine ziemlich alte Kulturlandschaft südlich von Berlin. Je nach dem gewünschten Startpunkt sind es von Hagen aus etwa 560 Kilometer bis dorthin.

Grundinfos zum Spreewald:

Der Spreewald ist ein sehr urtümlich wirkender Wald entlang der Spree von ca 55 Kilometern Länge. Seinen Namen hat er von der Spree, die dort her fließt, und sich in dem Gebiet stark verzweigt.
Der Spreewald wird grob in zwei Bereiche unterteilt: Den Oberspreewald und den Unterspreewald. Dabei ist verwirrenderweise der Oberspreewald „unten“ auf der Karte und der Unterspreewald „oben“.

Zusätzlich zu den Verzweigungen der Spree kommen von Menschenhand angelegte Gräben und Kanäle, die das Gebiet für uns Paddler interessant machen: Wir finden dort ein komplettes Netz von Wasserwegen, die dort „Fließe“ genannt werden. Wir reden hier von insgesamt 1575 Kilometern natürlicher und künstlicher Wasserwege. Davon sind rund 270 Kilometer als Landeswasserstraßen ausgewiesen.
Die Gegend war schon vor Christi Geburt besiedelt, im 18ten Jahrhundert entstanden die zusätzlichen Kanäle, weil die Menschen die Gegend für landwirtschaftliche Nutzung entwässert haben.
Heutzutage präsentiert sich der Spreewald dem Paddler wie ein Urwald (der er aber nach Definition gar nicht ist; er ist eine Kulturlandschaft), der von einem großen Wasserstraßennetz durchzogen ist. Der Spreewald ist mittlerweile Biosphärenreservat und unterliegt Schutzbestimmungen. Tourismus ist neben Landwirtschaft eine der Haupteinnahmequellen der dort lebenden Menschen.

Ein paar Eindrücke (sehe Fotos unten):

Typisch für den Spreewald sind die Spreewaldkähne: Im Grunde einfache Fahrzeuge, die mit sogenannten „Rudeln“ gestakt werden. Sie dienten früher vor allem dem Transport wirtschatlicher Güter, heute begegnen sie einem als Touristenboote, die von den Spreewaldkapitänen geführt werden.
Die meisten Reiseführer für den Spreewald, empfehlen Paddlern dringend, den relativ langen Booten auszuweichen. Ein Grund dafür: Die Kahnführer haben es oft mit entgegenkommenden Paddlern zu tun, die ihr Boot nicht sicher beherrschen – entsprechend sind sie dankbar, wenn Entgegenkommer einen klaren Ausweichkurs fahren.

Im Spreewald gibt es viel Natur und ein paar Ortschaften, die aber in der Saison stark frequentiert sind. Die wichtigsten Ortschaften sind: Schlepzig, Lübben, Lübbenau, Burg.
In den Ortschaften kann man sich gut versorgen, sie sind aber auch Anlaufpunkt für Touristen und damit deutlich lebhafter als der Rest des Spreewaldes.

Paddeln und übernachten

Wie gesagt, der Spreewald ist ein Biosphärenreservat. Das sind Modellregionen, bei denen die nachhaltige Nutzung Ziel ist. Die Natur soll erhalte bleiben. Gleichzeitig ist Nutzung durch Menschen erwünscht – soll aber im Ausgleich mit den Interessen der Natur und der biologischen Vielfalt erfolgen.
Für uns Paddler heißt das: Wir dürfen durch den Spreewald paddeln, es ist aber nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt, an Land zu gehen und zu rasten.
Die Spree fließt im Mittel mit 1,8 km/h von Süden nach Norden. Sämtliche Gewässer sind einfach zu paddeln, größere paddeltechnische Herausforderungen sind nicht zu erwarten.
Es gibt etliche Wasserwanderkarten für den Spreewald, und die sind auch sehr zu empfehlen. Immerhin sind an den meisten Gewässerkreuzungen Hinweisschilder praktisch wie auf einer Bundesstraße). Trotzdem sollte man eine Karte immer griffbereit haben.
Eine Besonderheit sind etliche Schleusen im Wassersystem. Die meisten Schleusen sind auf Selbstbedienung ausgelegt. Wenn man es einmal gemacht hat, versteht man es eigentlich auch schon.
Ich versuche mal, es kurz zu beschreiben:

  1. Die Schleusentore haben in der Regel lange Schubstangen, um sie zu öffnen und zu schließen.
  2. Außerdem haben die Schleusentore Schieber, um den Wasserdurchfluss zu regulieren.
  3. Man fährt in die Schleusenkammer, schließt die offenen Tore.
  4. Dann schließt man den dazugehörigen Schieber.
  5. Man öffnet den Schieber der anderen beiden Tore
  6. Wenn der Wasserstandsausgleich erfolgt ist, öffnet man das Ausfahrtstor

Viel falsch machen kann man nicht, weil es zum Beispiel unmöglich ist, gegen den Wasserdruck ein Schleusentor falsch zu öffnen.

Man kann aber vergessen, den unteren Schieber zu schließen, wenn man bergauf schleust. Dann rauscht Wasser durch die Schleuse, aber der Wasserstand in der Schleuse ändert sich nicht. In diesen Fall verschwendet man das in Brandenburg durchaus knappe Wasser (das ist mir einmal passiert).

An den Schleusen stehen jeweils noch einmal Tafeln mit Bedienungshinweisen.
Ganz wichtig: In Touristenorten haben sich Schulkinder angewöhnt, als Schleusenwärter ein paar Euro zu verdienen. Für den Fall sollte man ein oder zwei Euro Schleusengeld in die bereitstehenden Töpfe zu geben.

Einheimische haben uns erzählt, dass an Stelle von Schulkindern auch schon mal Arbeitslose sich als Schleusenwärter dorthin stellen, um so an den ein oder anderen Euro zu kommen. Wir hatten damit kein Problem (ist zweimal passiert), aber die Einheimischen erzählten es in etwas abfälligem Tonfall; sie stören sich daran, dass man den Schulkindern dann die Verdienstmöglichkeiten nimmt.

Wild campen ist verboten. Campingplätze sind ausreichend vorhanden, es gibt außerdem 8 sogenannte Biwakplätze. Das sind nach unseren Erfahrungen sehr unterschiedlich (aber tendenziell eher sparsam) ausgestattete Stellen zum Übernachten mit dem Zelt. Das kann etwa ein Restaurant im Wald sein, dass außerdem seine Wiese als zeltwiese anbietet; in dem Fall hat man eine Biwakplatz mit angeschlossener Bar.
Es kann auch eine Wiese direkt am Hafen von Schlepzig sein.

Die Preise für das Übernachten mit dem Zelt sind höchst unterschiedlich und teils happig. Unser teuerster Zeltplatz hat 48,- Euro für zwei Zelte, zwei Boote und zwei Personen gekostet. Der günstigste lag bei 7,50 Euro. 

In diesem Zusammenhang: Es ist wichtig, ausreichend Bargeld dabei zu haben, in den Ortschaften findet man zwar Geldautomaten, aber man findet nicht überall Ortschaften… allerdings war es zumindest in Restaurants oft möglich, per EC-Karte zu zahlen.

Ganz wichtig:

Man sollte auf jeden Fall Mückenspray mitnehmen. Und was wir auf der Fahrt zu schätzen gelernt haben, sind diese Mückenbrennstifte. Mit Wärmeentwicklung behandelt man einen Mückenstich in ein paar Sekunden: Die Wärmezerstört die Eiweiße der Mücken, es hört praktisch sofort auf zu jucken. Die Dinger gibt es in jeder Apotheke.

Saison:

Die Saison geht von April bis Oktober. Wer Touristenrummel vor allem im Oberspreewald vermeiden will, sucht die Nebensaison. Wir sind Anfang September gefahren – das war nach Aussage von Revierkundigen der Saisonausklang.

Internet:

Ralf Schaepe

VonSusanne Wagner

Weserbergland Rallye und die dazugehörige „Blaues Band der Weser“

Angereist sind wir, Jochen und Lars, schon am Freitag. Schnell sind die Zelte aufgebaut und der KK Minden hält am Grill bereits das Abendessen und frisch gezapfte Kaltgetränke bereit. Nach dem starken Regen in den Morgenstunden, zeigt sich das Wetter jetzt doch wieder versöhnlich. Da es am Samstag für die „Goldfahrer“ in aller Frühe in Hameln losgehen soll, der Start ist für 08:00 Uhr angesagt, sind wir früh in den Zelten.

Der Samstag beginnt mit einem Frühstück noch vor Sonnenaufgang. Für die Mühen werden wir dann, nach einer knapp halbstündigen Anfahrt, mit einer wunderschönen Morgenfahrt durch leichten Frühnebel bei angenehmen Temperaturen und nur leicht bedecktem Himmel, entschädigt.

Vorbei geht es an vielen kleineren Campingplätzen, die wir uns für schonmal für eine beschauliche Gepäcktour mit hoffentlich reger Beteiligung im nächsten Jahr vormerken. Auf dieser Rallye heißt es für uns aber: nach Herzenslust „Gas geben“, wir wollen auf jeden Fall das Feld im Ziel wieder anführen.

Nach den ersten rund 20 Kilometern, in Rinteln, stoßen die „Silberfahrer“ um 10:00 Uhr dazu und weitere 20 Kilometer und 2 Stunden später, treffen wir auch die „Bronzefahrer“, die in Vlotho einsetzen, um uns auf den letzten 20 Kilometern zu begleiten.

Um 13:45 glücklich und ausgepowert in Minden angekommen, werden schnell noch die Autos mit dem Shuttleservice des KK Minden abgeholt und danach werden wir wieder fürsorglich mit Bratwurst, Pommes und Kaltgetränken vom Kanu Klub Minden versorgt.

Gegen 21:00 Uhr gibt es dann im Rahmen des „Blauen Band der Weser“ eine Einlage mit festlich geschmückten und beleuchteten Booten sowie mit Fackelschwimmern und einem Feuerwerk an der Weser.

Schnell hatten wir am Samstagabend auch eine Mitfahrgelegenheit bei den befreundeten Wanderfahrern der RaWa gefunden, mit denen wir am Sonntag nochmal 20 Kilometer die Weser abwärts paddeln wollen. Diese Tour führt uns durch das große Wasserstraßenkreuz der Weser und des Mittellandkanals. Danach kommt als weiteres Highlight noch die Bootsrutsche am Wehr Petershagen, die dieses Jahr dank des guten Wasserstandes wieder gut zu fahren ist. Nach der Anstrengung gestern, ist es an diesem Sonntag eine sehr beschauliche Tour, die uns bis nach Windheim führt, wo wir vor dem Anleger der Solarfähre aussteigen.

Auch hier ist, dank der Mitfahrgelegenheit bei den RaWa-Kanuten schnell das Auto wieder nachgeholt, die Boote werden verladen und ab geht’s nach Hause, nach insgesamt 87 Kilometern auf der Weser bei schönstem Wetter und sehr angenehmen „Paddeltemperaturen

VonSusanne Wagner

Sommerfest 2023

Ein tolles Sommerwetter begleitete gut 200 Mitglieder des Kanu-Klubs beim diesjährigen Sommerfest, das zu einem besonderen Ereignis in familiärer Atmosphäre wurde.

Die Feierlichkeiten begannen am frühen Nachmittag und erstreckten sich bis in die Nacht. Mitglieder jeden Alters kamen zusammen, um gemeinsam zu feiern und nicht selten alte Freunde wieder zutreffen.

Die kulinarische Verpflegung sorgte dafür, dass für jeden Geschmack etwas dabei war und alle konnten sich nach Herzenslust u.a. am Kuchenbuffet, Grillstand oder Getränkestand verwöhnen lassen.

Für Wassersportfreunde bot sich die Gelegenheit, ihren Lieblingssport auszuleben. Die Kinder tobten ausgelassen im Wasser und fuhren begeistert in Kajaks. Die Jugendlichen wiederum genossen es, auf der Rollrutsche mit dem Kajak direkt ins erfrischende Wasser zu rutschen. Viele nutzten ebenso die Gelegenheit, im Canadier zu fahren – sogar nach dem Sonnenuntergang.

Die Segler des Klubs ließen sich den guten Wind nicht entgehen und drehten Runden auf dem Hengseysee. Sie standen auch allen Interessenten zur Verfügung, um ihnen die Faszination des Segelns näherzubringen.

Die Stimmung wurde zusätzlich durch die musikalische Begleitung von DJ Helge, der Hits aus den letzten Jahrzehnten auflegte, angeheizt. Bei warmen Temperaturen wurde ausgelassen getanzt und das Bein geschwungen. Die Musik schuf eine mitreißende Atmosphäre, die die Feier bis in die späten Stunden begleitete.

Ein besonderer Dank gilt allen fleißigen Helfern, die das Sommerfest organisiert, vorbereitet und durch ihr Engagement zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Das diesjährige Fest im Kanu-Klub bleibt sicherlich noch lange in guter Erinnerung!

[ape-gallery 4252]

VonSusanne Wagner

Feuchtfröhliches Standlager an der Diemel

Zehn Kanutinnen und Kanuten hatten sich für das Standlager vom 27. Bis 30. Juli 2023 in Trendelburg angemeldet. In den Tagen zuvor und auch noch am Anfahrtstag kam das Wasser immer wieder von oben, von unten war es reichlich auf der Zeltwiese und dem Gelände vorhanden. Das bekamen die vier „echten“ Camper zu spüren, deren Zelte aber zum Glück dicht blieben und die bei Schauern Unterschlupf unter den Wohnwagenmarkisen fanden.

Zur ersten 17-Km-Tour am Freitagmorgen von Liebenau nach Trendelburg , bei der auch die restlichen drei „Zelter“ Uli, Heike und Lars am Startpunkt  waren, ging es auf die zügig fließende Diemel. Der Regen der vergangenen Tage schaffte gute Paddelbedingungen („Achtung: Baum“, hörte man öfter!), nur die zwei Umtragestellen waren matschig und schwer zugänglich. Mit viel Geduld und unverändert guter Laune wurden diese gemeistert, ohne Kenterung oder Badeeinlagen!

Die Mittagspause in Sielen konnte bei Sonnenschein (schnell noch die Sonnencreme rausholen!) genossen werden.

Nach vier Stunden kamen alle trocken und zufrieden am Kanuclub an und genossen Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Der Abend klang auf dem Hof eines schön gelegenen zwei Kilometer entfernten Landgasthofs mit leckerem Essen und Trinken aus.

Am nächsten Morgen – es regnete mal wieder– gab es leider einen krankheitsbedingten und einen wetterbedingten Ausfall, so dass nur noch sechs wettergestählte Vereinsmitglieder am Kanuclub starteten. Diesmal ging es über 24 Kilometer mit drei Umtragen in die Weser bis         

Der Wettergott hatte ein Einsehen: nach kurzem leichtem Sprühregen hörte es ganz auf und so blieb es den ganzen Tag, die Regenjacken wurden so schnell wie möglich ausgezogen und in der Mittagspause war die Sonne sogar zu warm!

Diesmal waren die Umtragestellen noch steiler und schlammiger. Zentimeter für Zentimeter wurde jedes Boot „weitergegeben“. Die Stille auf dem Fluss und die wunderschöne Natur entschädigten jegliche Anstrengung.

Beim Übergang in die Weser sah die Welt schon anders aus. Fährschiffe, Motorboote, viele Gäste, die das gute Wetter genossen. Nach sieben Kilometern auf der Weser und insgesamt sechs Stunden war der Kanuclub in Beverungen erreicht, wo die wohl verdienten kühlen Getränke warteten! Die Kraft reichte danach gerade noch, um die Boote auf die vorgebrachten Autos zu hieven und festzumachen.

Nach Abladen und Schlamm abduschen ließen alle die Tour in einem sehr schönen Dorfgasthof mit ausgezeichneter Küche Revue passieren.

Für zwei KCHler ging es Sonntagmorgen nach Hause, die übrigen (nun auch wieder sechs) zog es noch einmal auf den Fluss zur Abschlussfahrt über 17 Kilometer.

Fazit: Auch bei Wasser von allen Seiten kann ein Standlager viel Spaß machen! Und das Wetter wird oft viel besser, als man denkt!       

Dorothe

 

VonSusanne Wagner

Neue digitale Schließanlage in Betrieb genommen

Über das EFRE-REACT-EU-Förderprogramm „Digitalisierung gemeinnütziger Sportorganisationen“ haben wir Anfang August unser altes Schließsystem durch ein neues digitales Schließsystem ersetzen können.